9.1.

Mara-Cassens-Preis für Sarah Stricker

Für ihr Romandebüt »Fünf Kopeken« wird Sarah Stricker mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet.

Für ihren Debütroman »Fünf Kopeken«, bei Eichborn erschienen, erhält die in Tel Aviv lebende Autorin und Journalistin Sarah Stricker den mit 15.000 Euro dotierten »Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman« des Literaturhauses Hamburg.

Die ehrenamtliche Jury besteht aus 15 Mitgliedern des Literaturhaus e.V., die nicht dem Literaturbetrieb angehören, sondern sich in ihrer Freizeit als leidenschaftliche Literaturliebhaber den Romandebüts widmen. In diesem Jahr las die Jury ca. 17.000 Romanseiten, da sich 43 Verlage mit 55 Debüts an der Ausschreibung beteiligten.

Die Jury begründete ihre Entscheidung so: »Schnoddrig, spritzig, souverän – vom ersten Satz an zieht Sarah Strickers ›Fünf Kopeken‹ die Leser in den Bann und lässt sie über 500 Seiten nicht mehr los. Die mitreißende Geschichte der ›hässlichen‹ Mutter und ihrer fürsorglichen Tochter steckt voller Welt und voller Wissen, denn hinter der bilderreichen Sprache werden große humanistische Themen verhandelt. Der zwischen Witz und Weisheit changierende Roman stellt die richtigen Fragen: Was ist Glück? Wie führt man ein erfülltes Leben? Was zählt, wenn wir gehen? Die Autorin Sarah Stricker besitzt ein schier unerschöpfliches kreatives Potenzial und beherrscht spielerisch eine Vielzahl an Sprachregistern. Von dieser Autorin erwarten wir Großes.«

Sarah Stricker wurde 1980 in Speyer geboren. Sie studierte Literaturwissenschaften in Mannheim, Charleston und Dijon und besuchte die Münchner Journalistenschule. Als Journalistin schrieb sie u. a. für die »taz«, »Vanity Fair«, die »Süddeutsche Zeitung«, die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« und »Neon«. 2009 erhielt sie ein Stipendium für Tel Aviv und lebt seither dort. Sarah Stricker berichtet für deutsche Medien über Israel und für israelische Medien über Deutschland. Für einen Auszug aus »Fünf Kopeken« wurde sie 2011 mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis ausgezeichnet.

Bei der feierlichne Preisverleihung sind die Preisträgerin und die Stifterin anwesend. Die Laudatio hält Uwe Wittstock, Literaturchef des »Focus«. Die Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg Prof. Barbara Kisseler spricht ein Grußwort.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

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Informationen
Datum
Donnerstag, 9.1.2014
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
Eintritt frei!
Ort
Literaturhaus

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