28.10.

Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland

lesen aus ihrem Roman »Aufprall«

Westberlin, die achtziger Jahre, Hausbesetzung, Punk, Tschernobyl. »No Future«: Unter dieser Parole besetzt eine Gruppe junger Leute Anfang der achtziger Jahre ein Haus in Kreuzberg. Aufbruchsstimmung wechselt mit inneren Streitigkeiten, unter der ständigen Bedrohung durch die Staatsgewalt. Bis bei einem Unfall eine Besetzerin ums Leben kommt. Was Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland hier erzählen, haben sie so oder ähnlich selbst erlebt.

»Aufprall« (Hanser) spielt in einer Welt von Punk, Straßenschlachten, AIDS, Drogen, rauer Kunst und wilden Theorien, bloßem Sex und tiefer Zuneigung, in einer Zeit, die keine Kompromisse kannte. Als hinter dem besetzten Haus die Mauer fällt, sind die Achtziger vorbei. In diesem großen, impulsiven Buch leben sie noch einmal auf. 

Der Soziologe Heinz Bude, die Künstlerin Bettina Munk und die Schriftstellerin Karin Wieland haben mit »Aufprall« den Roman einer Generation geschrieben – ein aufwühlendes Buch, das mit unserem Hier und Heute mehr zu tun hat, als man glaubt oder glauben möchte.

Moderation: Rainer Moritz

Kulturpartner NDR Kultur

Informationen
Datum
Mittwoch, 28.10.2020
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 14,–/10,–/Streamingticket 5,–
Ort
Literaturhaus
Tickets
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per E-Mail an tickets@literaturhaus-hamburg.de / Livestreamtickets über Reservix verfügbar

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21.10.2020
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19.00
Uhr
Eintritt:
14,–/10,–/Streamingticket 5,–
Ort:
Literaturhaus