16.3.

Gebundenes Leben – Wie wir Abschied nehmen (1) – Verschoben!

Wie wir Erinnerung bewahren – Ursula Ott und Rainer Moritz

 

Eine 87-jährige Frau muss ihr Haus aufgeben, um näher bei ihren Töchtern zu sein. Ursula Ott erzählt in »Das Haus meiner Eltern hat viele Räume« (btb) davon, was es bedeutet, das Zuhause aufzugeben und sich von Alltagsdingen endgültig zu trennen. Rainer Moritz geht in »Mein Vater, die Dinge und der Tod« (Kunstmann) drei Jahre nach dem Tod des Vaters durch die elterliche Wohnung, sieht den Bierkrug, den Fernsehsessel und die Lesekrippe – alles Dinge, die voller Erinnerungen an den Vater sind.

Oft sind es die kleinen Dinge, an die sich Erinnerungen anhaften. Welche Bedeutung erlangen sie, wenn ein Mensch stirbt, wenn das eigene Leben plötzlich von Trennung und Veränderung geprägt wird? Was erhält in der Familienerinnerung einen Platz? Davon erzählen die Autorin und »Chrismon«-Chefredakteurin Ursula Ott sowie der Autor und Literaturhaus-Leiter Rainer Moritz in ihren Büchern. Sie fragen nach der Bedeutung von Familie, Kindheit, Heimat und dem Wert dessen, was wirklich wichtig ist.

Dieser Abend bildet den Auftakt der vierteiligen Reihe »Gebundenes Leben – Wie wir Abschied nehmen«, in der Autorinnen und Autoren sowie Publizisten und Publizistinnen über den Umgang mit unserer Vergänglichkeit sprechen. 

Moderation: Christoph Bungartz

Eine gemeinsame Reihe von Körber-Stiftung und Literaturhaus Hamburg

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Informationen
Datum
Montag, 16.3.2020
Zeit
19.00 Uhr
Eintritt
frei
Ort
Haus im Park, Gräpelweg 8, Hamburg-Bergedorf

Ein Ersatztermin wird gesucht!

nächste Termine

Miriam Holzapfel © Gunter Glücklich
25.9.
ab 18
Datum:
25.9.2020
Zeit:
ab 10
Uhr
Eintritt:
210,–
Ort:
Literaturhaus
Lisz Hirn © Nikolai Friedrich
18.11.
Datum:
18.11.2020
Zeit:
19.00
Uhr
Eintritt:
14,–/10,–
Ort:
Literaturhaus