6.3.

Barbara Honigmann

liest aus ihrem neuen Buch »Georg«

Nach »Ein Kapitel aus meinem Leben«, der Geschichte über ihre Mutter, erzählt Barbara Honigmann mit ihrem neuen Buch »Georg« (Hanser) nun das bemerkenswerte Leben ihres Vaters. »Mein Vater heiratete immer dreißigjährige Frauen. Nur er wurde älter. Sie hießen Ruth, Lizzy, das war meine Mutter, Gisela und Liselotte«. Der Roman beschreibt die private Lebensgeschichte des Journalisten Georg Honigmann, die um die halbe Welt führt, schließlich in der DDR endet und die immer wiederkehrende Erfahrung mit sich bringt: »Zu Hause Mensch und auf der Straße Jude«. Barbara Honigmann erzählt mitreißend, witzig und traurig zugleich von ihrer deutsch-jüdisch-kommunistischen Familie. »Georg« ist ein eindrucksvoller Text über deutsche Geschichte?–?und eine bewegende nachgetragene Liebeserklärung an einen außergewöhnlichen Mann.

Barbara Honigmann wurde 1949 in Ost-Berlin geboren. Sie arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin. 1984 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Straßburg, wo sie auch heute noch lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich und 2018 mit dem Jakob-Wassermann-Preis.

Moderation: Shelly Kupferberg

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Informationen
Datum
Mittwoch, 6.3.2019
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 12,–/8,–
Ort
Literaturhaus

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