30.6.

EIN ANTHONY-POWELL-ABEND

»Ein Tanz zur Musik der Zeit« – Entdeckung eines Jahrhundertromans, mit Andreas Isenschmid und Heinz Feldmann

Der zwölfbändige Zyklus »Ein Tanz zur Musik der Zeit« gilt als das Hauptwerk des britischen Schriftstellers Anthony Powell (1905–2000) und gehört zu den bedeutendsten Romanwerken des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von dem gleichnamigen Bild des französischen Barockmalers Nicolas Poussin, zeichnet der Zyklus ein facettenreiches Bild der englischen Upperclass vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die späten sechziger Jahre. Aus der Perspektive des mit typisch britischem Humor und Understatement ausgestatteten Ich-Erzählers Jenkins bietet der »Tanz« eine Fülle von Figuren, Ereignissen, Beobachtungen und Erinnerungen, die einen einzigartigen und aufschlussreichen Einblick geben in die Gedankenwelt der in England nach wie vor tonangebenden Gesellschaftsschicht mit ihren durchaus merkwürdigen Lebensgewohnheiten.

In deutscher Sprache ist Powells »Tanz« recht unbekannt geblieben, mangelte es doch bisher an einer Übertragung des gesamten Zyklus. Drei Anläufe hat es in der Vergangenheit gegeben, alle scheiterten. Dank des Berliner Elfenbein Verlags stehen die Vorzeichen für eine (Wieder-)Entdeckung hierzulande nun günstig. Fünf Bände liegen inzwischen in Heinz Feldmanns Übersetzung vor. Im Herbst 2019 soll die Edition abgeschlossen sein. Was es mit diesem einzigartigen Werk auf sich hat, erläutert Andreas Isenschmid, im Gespräch mit dem Übersetzer.

Lesung: Felix von Manteuffel

Medienpartner NDR Info

Teilen
Informationen
Datum
Donnerstag, 30.6.2016
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 12,–  /  8,–
Ort
Literaturhaus

nächste Termine

Jón Gnarr © Teitur Jonasson
27.11.
Datum:
27.11.2017
Zeit:
20.00
Uhr
Eintritt:
12,–/8,– Festivalticket € 50,– /35,–
Ort:
Literaturhaus
Michael Baltscheit © Stephanie Weiler
28.11.
auswärts
ab 6
Datum:
28.11.2017
Zeit:
10.00
Uhr
Eintritt:
Eintritt frei
Ort:
Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstraße 53
Tiril Broch Aakre © Heidi Furre
28.11.
Datum:
28.11.2017
Zeit:
18.30
Uhr
Eintritt:
12,– /8,– Tagesticket € 20,–/15,– Festivalticket € 50,–/35,–
Ort:
Literaturhaus