25.3.

Orhan Pamuk

stellt seinen neuen Roman »Die Nächte der Pest« vor

Kann eine alles erschütternde Katastrophe die Menschen einen? Als im Jahre 1901 auf Minger die Pest ausbricht, beschuldigen sich Muslime und Christen gegenseitig. Ob nun die Pilger aus Mekka den Erreger eingeschleppt haben oder die Händler aus Alexandrien, auf der Insel herrschen chaotische Zustände. Als schließlich der Sultan Abdülhamit II. sowie England und Frankreich die Insel mit Kriegsschiffen blockieren lassen, um die weitere Ausbreitung der Pest zu verhindern, sind die Menschen auf Minger auf sich allein gestellt. Orhan Pamuks neues Buch »Die Nächte der Pest« (Hanser) ist ein einzigartiger Abgesang auf das von Nationalismus und Aberglaube gefährdete Osmanische Reich sowie ein großer historischer Roman, in dem sich Fantasie und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart, Ost und West raffiniert verbinden.

Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus. Für seine Werke erhielt er u. a. 2003 den Impac-Preis, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2006 den Nobelpreis für Literatur.

Moderation: Alexander Solloch
Deutsche Lesung: Franziska Hartmann
Dolmetscher: Recai Hallaç

Der Zutritt erfolgt nach dem 3G-Modell. Ein Impf-, Genesungs- oder Testnachweis muss am Einlass vorgelegt werden.

In Kooperation mit NDR Kultur

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Informationen
Datum
Freitag, 25.3.2022
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 20,– / 16,–
Ort
Magazin-Filmkunsttheater, Fiefstücken 8A

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