Di 28.4.
19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus, Saal
€ 16,–/12,–
€ 6,– 

Iryna Fingerova & Matthias Nawrat

stellen ihre neuen Romane »Zugwind« und »Das glückliche Schicksal« vor

»Ich habe eine Tochter, einen Ehemann, ein Zahnimplantat und Cellulite am Hintern.« Die Protagonistin, die sich in Iryna Fingerovas Roman »Zugwind« (Rowohlt; Übersetzung: Jakob Walosczyk) so unverblümt vorstellt, ist Mira Zehmann, eine aus der Ukraine stammende Haus-ärztin in Deutschland. Als in ihrer Heimat Krieg tobt, wird ihre Praxis zur Anlaufstelle für entwurzelte Menschen aus der Ukraine, die mehr von ihr wollen als Rezepte und Tabletten. Sie suchen Trost, eine Gemeinschaft, in der sie die Gräuel verarbeiten können. Doch Mira spürt einen Zugwind durch sich hindurchwehen und macht sich auf nach Odesa. Ein mutiges und mutmachendes Buch, das von der in Dresden lebenden Autorin erstmals teilweise auf Deutsch verfasst wurde.

Auch in Matthias Nawrats Roman »Das glückliche Schicksal« (Rowohlt) geht es um die europäische Geschichte: Es ist das Jahr 1983, an den Zusammenbruch der sozialistischen Staaten ist noch nicht zu denken. Die polnische Psychologin Wanda Karłowska fährt von Krakow nach Venedig, um den dort seit Jahren im Exil lebenden Soziologen Henryk Mrugalski zu treffen. Die beiden geben einander nichts und was als Gespräch beginnt, ähnelt bald immer mehr einem Verhör. Für den Roman wurde Matthias Nawrat mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Die Jury lobte vor allem »das Beziehungsgeflecht hinter den Bruchstücken unserer Wirklichkeit, die unsichtbaren Linien, die von der Vergangenheit in die Gegenwart führen«.

Moderation: Dmitrij Kapitelman

€ 16,–/12,–
€ 6,– 

»Ich habe eine Tochter, einen Ehemann, ein Zahnimplantat und Cellulite am Hintern.« Die Protagonistin, die sich in Iryna Fingerovas Roman »Zugwind« (Rowohlt; Übersetzung: Jakob Walosczyk) so unverblümt vorstellt, ist Mira Zehmann, eine aus der Ukraine stammende Haus-ärztin in Deutschland. Als in ihrer Heimat Krieg tobt, wird ihre Praxis zur Anlaufstelle für entwurzelte Menschen aus der Ukraine, die mehr von ihr wollen als Rezepte und Tabletten. Sie suchen Trost, eine Gemeinschaft, in der sie die Gräuel verarbeiten können. Doch Mira spürt einen Zugwind durch sich hindurchwehen und macht sich auf nach Odesa. Ein mutiges und mutmachendes Buch, das von der in Dresden lebenden Autorin erstmals teilweise auf Deutsch verfasst wurde.

Auch in Matthias Nawrats Roman »Das glückliche Schicksal« (Rowohlt) geht es um die europäische Geschichte: Es ist das Jahr 1983, an den Zusammenbruch der sozialistischen Staaten ist noch nicht zu denken. Die polnische Psychologin Wanda Karłowska fährt von Krakow nach Venedig, um den dort seit Jahren im Exil lebenden Soziologen Henryk Mrugalski zu treffen. Die beiden geben einander nichts und was als Gespräch beginnt, ähnelt bald immer mehr einem Verhör. Für den Roman wurde Matthias Nawrat mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Die Jury lobte vor allem »das Beziehungsgeflecht hinter den Bruchstücken unserer Wirklichkeit, die unsichtbaren Linien, die von der Vergangenheit in die Gegenwart führen«.

Moderation: Dmitrij Kapitelman

Ticketinformationen
Tickets sind ab 14. 3. an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, auf literaturhaus-hamburg.reservix.de, bei der kostenfreien Hotline T 0761.88 84 99 99 und in der Buchhandlung im Literaturhaus erhältlich. Vorkaufsrecht für Mitglieder: Mitglieder des Literaturhaus-Vereins können bereits ab 10. 3. ihre Karten – ohne Vorverkaufsgebühren –  unter T 040.22 70 20 11 oder per E-Mail an tickets@literaturhaus-hamburg.de verbindlich bestellen. 
Livestreamabonnement
Nutzen Sie das Streamingabonnement im April für € 40,– bzw. zum Mitgliedspreis von € 35,– für acht Termine: Kinderliteratur, Heldinnen der Meere, Literarisch solidarisch, Mirjam Zadoff & Gabriele von Arnim, Pascale Hugues, Philosophisches Café, Iryna Fingerova & Matthias Nawrat und Hamza Abu Howidy. Das Abo ist bis zum 1.   4. um 19.30 Uhr buchbar.Livestreamabonnement kaufen