preis der literaturhäuser: hanns zischler
Der zwölfte Preisträger des Preises der Literaturhäuser 2013 heißt Hanns Zischler. Sein Leben und Werk sei hier nur verkürzt dargestellt, denn der Filmschauspieler, Dramaturg, Regisseur, Hörspielsprecher, Fotograf, Übersetzer, Essayist und Schriftsteller, 1947 geboren, ist nicht nur einer der meistbeschäftigten Schauspieler Deutschlands, sondern gründete u. a. 2006 nach 1968 zum zweiten Male den Alpheus Verlag in Berlin. Seit den 1970er Jahren war Hanns Zischler in deutschen Filmproduktionen u. a. von Wim Wenders, Peter Handke und Rudolf Thome zu sehen. 2011 bekam der umtriebige Künstler das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
In der Jurybegründung schreiben die Leiterinnen und Leiter der Literaturhäuser: „Hanns Zischler versteht es mit seinen kulturhistorischen Büchern in vorzüglicher Weise, konzentriert, ruhig, extrem kenntnisreich und in anschaulicher Prosa Sachverhalte darzustellen, deren komplexe Natur er sich in akribischer Forschungstätigkeit angeeignet hat. In seinem neuesten Buch ,Berlin ist zu groß für Berlin‘ (Galiani), einer Text-Bild-Essay-Collage, hat der Spaziergänger Hanns Zischler der im Selbstlob verstiegenen Stadt ihre verborgene und verdrängte Topographie ins Gedächtnis gerufen. In vielen unserer Häuser hat Hanns Zischler Texte anderer Autoren gelesen und unserem Publikum vorgeführt, wie anders sich Literatur anhört, wenn der Lesende bis ins kleinste Detail mit dem Inhalt dessen vertraut ist, das er ja ,nur‘ durch seine Stimme zum Sprechen bringen müsste. Aber er hat auch über Literatur, über Schriftsteller, Dichter und Filme so gesprochen, wie es einer tut, der von seinen alltäglichen Leidenschaften spricht.”
Der Preis der Literaturhäuser, der seit 2002 jedes Jahr an einen Autor vergeben wird, der mit seinem literarischen Werk und seinem Vortragsstil ästhetische Maßstäbe setzt, besteht aus einer Lesereise durch die elf Literaturhäuser des literaturhaus.net und ist mit 11.000 Euro dotiert. Preisträger der vergangenen Jahre waren Feridun Zaimoglu (2012), Elke Erb (2011), Thomas Kapielski (2010) und Ilija Trojanow (2009).
Der zwölfte Preisträger des Preises der Literaturhäuser 2013 heißt Hanns Zischler. Sein Leben und Werk sei hier nur verkürzt dargestellt, denn der Filmschauspieler, Dramaturg, Regisseur, Hörspielsprecher, Fotograf, Übersetzer, Essayist und Schriftsteller, 1947 geboren, ist nicht nur einer der meistbeschäftigten Schauspieler Deutschlands, sondern gründete u. a. 2006 nach 1968 zum zweiten Male den Alpheus Verlag in Berlin. Seit den 1970er Jahren war Hanns Zischler in deutschen Filmproduktionen u. a. von Wim Wenders, Peter Handke und Rudolf Thome zu sehen. 2011 bekam der umtriebige Künstler das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
In der Jurybegründung schreiben die Leiterinnen und Leiter der Literaturhäuser: „Hanns Zischler versteht es mit seinen kulturhistorischen Büchern in vorzüglicher Weise, konzentriert, ruhig, extrem kenntnisreich und in anschaulicher Prosa Sachverhalte darzustellen, deren komplexe Natur er sich in akribischer Forschungstätigkeit angeeignet hat. In seinem neuesten Buch ,Berlin ist zu groß für Berlin‘ (Galiani), einer Text-Bild-Essay-Collage, hat der Spaziergänger Hanns Zischler der im Selbstlob verstiegenen Stadt ihre verborgene und verdrängte Topographie ins Gedächtnis gerufen. In vielen unserer Häuser hat Hanns Zischler Texte anderer Autoren gelesen und unserem Publikum vorgeführt, wie anders sich Literatur anhört, wenn der Lesende bis ins kleinste Detail mit dem Inhalt dessen vertraut ist, das er ja ,nur‘ durch seine Stimme zum Sprechen bringen müsste. Aber er hat auch über Literatur, über Schriftsteller, Dichter und Filme so gesprochen, wie es einer tut, der von seinen alltäglichen Leidenschaften spricht.”
Der Preis der Literaturhäuser, der seit 2002 jedes Jahr an einen Autor vergeben wird, der mit seinem literarischen Werk und seinem Vortragsstil ästhetische Maßstäbe setzt, besteht aus einer Lesereise durch die elf Literaturhäuser des literaturhaus.net und ist mit 11.000 Euro dotiert. Preisträger der vergangenen Jahre waren Feridun Zaimoglu (2012), Elke Erb (2011), Thomas Kapielski (2010) und Ilija Trojanow (2009).