Lukas Rietzschel
Das Städtchen Sanditz liegt am Rand von allem, tief im Osten, im Gundermann-Land. Hier leben ehemalige NVA-Angehörige neben Widerständlern, Orgelbauer neben Fliesensammlern und mittendrin die Familie Wenzel. Lukas Rietzschel verwebt die Erzählung der Wenzels und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine. »Sanditz« (Luchterhand) ist eine große Erzählung über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.
Der 1994 in der Oberlausitz geborene Lukas Rietzschel gehört zu den geradlinigsten und besonnensten literarischen Vertretern der sogenannten Nachwendegeneration. Mit seinem überaus erfolgreichen Debütroman »Mit der Faust in die Welt schlagen«, der 2025 von Constanze Klaue für das Kino verfilmt wurde, eröffnete er eine Innensicht auf das Aufwachsen einer Generation, die das gefühlte Abgehängtsein des Ostens und die Perspektivlosigkeit von ihren Eltern geerbt zu haben schien. Mit dem multiperspektivisch erzählten »Sanditz« legt der vielfach ausgezeichnete Autor nun einen neuen großen Roman über die jüngste deutsch-deutsche Geschichte vor – und gibt denen, die selten in der Literatur sprechen, eine Stimme.
Moderation: Anne-Dore Krohn
Das Städtchen Sanditz liegt am Rand von allem, tief im Osten, im Gundermann-Land. Hier leben ehemalige NVA-Angehörige neben Widerständlern, Orgelbauer neben Fliesensammlern und mittendrin die Familie Wenzel. Lukas Rietzschel verwebt die Erzählung der Wenzels und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine. »Sanditz« (Luchterhand) ist eine große Erzählung über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.
Der 1994 in der Oberlausitz geborene Lukas Rietzschel gehört zu den geradlinigsten und besonnensten literarischen Vertretern der sogenannten Nachwendegeneration. Mit seinem überaus erfolgreichen Debütroman »Mit der Faust in die Welt schlagen«, der 2025 von Constanze Klaue für das Kino verfilmt wurde, eröffnete er eine Innensicht auf das Aufwachsen einer Generation, die das gefühlte Abgehängtsein des Ostens und die Perspektivlosigkeit von ihren Eltern geerbt zu haben schien. Mit dem multiperspektivisch erzählten »Sanditz« legt der vielfach ausgezeichnete Autor nun einen neuen großen Roman über die jüngste deutsch-deutsche Geschichte vor – und gibt denen, die selten in der Literatur sprechen, eine Stimme.
Moderation: Anne-Dore Krohn
- Ticketinformationen
- Tickets sind ab 14.2. an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, auf literaturhaus-hamburg.reservix.de, bei der kostenfreien Hotline T 0761.88 84 99 99 und in der Buchhandlung im Literaturhaus erhältlich. Mitglieder des Literaturhaus-Vereins können bereits ab 10. 2. ihre Karten – ohne Vorverkaufsgebühren – unter T 040.22 70 20 11 oder per E-Mail an tickets@literaturhaus-hamburg.de verbindlich bestellen.
- Livestreamabonnement
- Nutzen Sie das Streamingabonnement im März für € 45,– bzw. zum Mitgliedspreis von € 40,– für neun Termine: No Scribes, Hamburg liest Lenz – Graphic Novel und Briefwechsel, Gabriel Zuchtriegel, Popjournalismus, Philosophisches Café, Gemischtes Doppel, Lettland lesen und Lukas Rietzschel. Um alle Veranstaltungen sehen zu können, schließen Sie den Abokauf bitte bis zum 3. 3. um 19.30 Uhr ab.
