Kultur und Wissenschaft in den USA unter Druck
Ein Jahr nach der Inauguration von Donald J. Trump sind die USA in einer Rasanz auf dem Weg zu einem autoritären Staat, die in Europa nur wenige für möglich gehalten hätten. Neben einer unmenschlichen Immigrationspolitik und den horrenden Zöllen auf Einfuhrwaren stehen vor allem die kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen unter Druck, wie das John F. Kennedy Center for the Performing Arts: Hier tauschte der Präsident das gesamte Board aus, ernannte sich selbst zum Vorsitzenden und brachte die jährlichen Ehrenpreise unter seine Kontrolle. Aber auch die Universitäten sind in den Fokus geraten, so eskalierte der Konflikt mit der Harvard University, als die Regierung massiv in deren akademische Freiheit eingriff, internationalen Studierenden mit Deportationen drohte und die Neuzulassung stark reglementierte.
Es diskutieren die Amerikanistin Astrid Böger (Universität Hamburg), die Publizistin Annika Brockschmidt (u. a. »Die Brandstifter – Wie Ex-tremisten die Republikanische Partei übernahmen«, Rowohlt) und der in den USA lehrende Amerikanist Klaus J. Milich (Dartmouth College, New Hampshire) mit der USA-Expertin Susanne Weingarten (»Der Spiegel«) über den Zustand der US-Kultur. Dabei benennen sie Beispiele für den politischen Druck, analysieren Äußerungen wie das Statement für kulturelle Freiheit vom August 2025 und überlegen, wie eine Perspektive für Institutionen und individuelle Künstler*innen aussehen könnte.
Moderation: Susanne Weingarten
Ein Jahr nach der Inauguration von Donald J. Trump sind die USA in einer Rasanz auf dem Weg zu einem autoritären Staat, die in Europa nur wenige für möglich gehalten hätten. Neben einer unmenschlichen Immigrationspolitik und den horrenden Zöllen auf Einfuhrwaren stehen vor allem die kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen unter Druck, wie das John F. Kennedy Center for the Performing Arts: Hier tauschte der Präsident das gesamte Board aus, ernannte sich selbst zum Vorsitzenden und brachte die jährlichen Ehrenpreise unter seine Kontrolle. Aber auch die Universitäten sind in den Fokus geraten, so eskalierte der Konflikt mit der Harvard University, als die Regierung massiv in deren akademische Freiheit eingriff, internationalen Studierenden mit Deportationen drohte und die Neuzulassung stark reglementierte.
Es diskutieren die Amerikanistin Astrid Böger (Universität Hamburg), die Publizistin Annika Brockschmidt (u. a. »Die Brandstifter – Wie Ex-tremisten die Republikanische Partei übernahmen«, Rowohlt) und der in den USA lehrende Amerikanist Klaus J. Milich (Dartmouth College, New Hampshire) mit der USA-Expertin Susanne Weingarten (»Der Spiegel«) über den Zustand der US-Kultur. Dabei benennen sie Beispiele für den politischen Druck, analysieren Äußerungen wie das Statement für kulturelle Freiheit vom August 2025 und überlegen, wie eine Perspektive für Institutionen und individuelle Künstler*innen aussehen könnte.
Moderation: Susanne Weingarten
- Ticketinformationen
- Tickets sind ab 15.1. an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, auf literaturhaus-hamburg.reservix.de, bei der kostenfreien Hotline T 0761.88 84 99 99 und in der Buchhandlung im Literaturhaus erhältlich. Vorkaufsrecht für Mitglieder: Mitglieder des Literaturhaus-Vereins können bereits ab dem 9.1. um 10 Uhr ihre Karten – ohne Vorverkaufsgebühren – unter T 040.22 70 20 11 oder per E-Mail an tickets@literaturhaus-hamburg.de verbindlich bestellen.
- Livestreamabonnement
- Unsere Veranstaltungen im Haus werden gestreamt. Tickets sind bis zum Veranstaltungsbeginn erhältlich. Nach Ende der Veranstaltung bleibt der Stream 72 Stunden verfügbar. Nutzen Sie das Streamingabonnement im Februar für € 35,– bzw. zum Mitgliedspreis von € 30,– für sieben Termine: USA-Podium, Nefeli Kavouras, Doris-Gercke-Abend, Kristof Magnusson, Saša Stanišić, Bücherbattle und das Philosophische Café. Um alle Veranstaltungen sehen zu können, schließen Sie den Abokauf bitte bis zum 4. 2. um 19.30 Uhr ab.Livestreamabonnement kaufen


