Eva Menasse
Ein eigenes Ferienhaus zu besitzen, davon träumten schon ihre
Eltern. Die Erzählerin hat es geschafft, auch wenn es sich dabei um ein baufälliges Gasthaus aus DDR-Zeiten handelt. Immerhin in der titelgebenden »Alleinruhelage« (Kiepenheuer & Witsch) an einem Waldsee. Der gesellige Nachbar war früher Mitglied der SED, leitet den örtlichen Schrebergartenverein und trauert besseren Zeiten nach. Die übrigen Anwohner*innen bleiben meist für sich, misstrauisch gegenüber Neuem, vor allem gegenüber Zugezogenen.
Nach ihren Romanen »Quasikristalle« und »Dunkelblum« verbindet Eva Menasse erneut gekonnt persönliche Erinnerung und historische Ereignisse. Die Autorin, 1970 in Wien geboren, wirft mit distanzierter Neugier einen Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte. Sie erzählt von den Höhen und Tiefen eines Frauenlebens. Das Haus sieht das Aufwachsen der Kinder und die guten Phasen der Ehe. Es ist aber auch Zeuge für den Ausverkauf der einst idyllischen Datschensiedlung für SED-Funktionäre und den Verfall der DDR en miniature. Nachdem die Ehe der Erzählerin gescheitert ist, brechen für sie und auch für das Haus neue Zeiten an.
Moderation: Shirin Sojitrawalla
Ein eigenes Ferienhaus zu besitzen, davon träumten schon ihre
Eltern. Die Erzählerin hat es geschafft, auch wenn es sich dabei um ein baufälliges Gasthaus aus DDR-Zeiten handelt. Immerhin in der titelgebenden »Alleinruhelage« (Kiepenheuer & Witsch) an einem Waldsee. Der gesellige Nachbar war früher Mitglied der SED, leitet den örtlichen Schrebergartenverein und trauert besseren Zeiten nach. Die übrigen Anwohner*innen bleiben meist für sich, misstrauisch gegenüber Neuem, vor allem gegenüber Zugezogenen.
Nach ihren Romanen »Quasikristalle« und »Dunkelblum« verbindet Eva Menasse erneut gekonnt persönliche Erinnerung und historische Ereignisse. Die Autorin, 1970 in Wien geboren, wirft mit distanzierter Neugier einen Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte. Sie erzählt von den Höhen und Tiefen eines Frauenlebens. Das Haus sieht das Aufwachsen der Kinder und die guten Phasen der Ehe. Es ist aber auch Zeuge für den Ausverkauf der einst idyllischen Datschensiedlung für SED-Funktionäre und den Verfall der DDR en miniature. Nachdem die Ehe der Erzählerin gescheitert ist, brechen für sie und auch für das Haus neue Zeiten an.
Moderation: Shirin Sojitrawalla
- Ticketinformationen
- Tickets sind ab 15.8. an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, auf literaturhaus-hamburg.reservix.de, bei der kostenfreien Hotline T 0761.88 84 99 99 und in der Buchhandlung im Literaturhaus erhältlich. Mitglieder des Literaturhaus-Vereins können bereits ab 10.8. ihre Karten – ohne Vorverkaufsgebühren – unter T 040.22 70 20 11 oder per E-Mail an tickets@literaturhaus-hamburg.de verbindlich bestellen.
- Livestreamabonnement
- Nutzen Sie das Streamingabonnement im September für € 50,– bzw. zum Mitgliedspreis von € 45,– für zehn Termine: Longlist-Abend, Eva Menasse, Maggie O’Farrell, Gesprächsbedarf, Mandy Mangler & Esther Kogelboom, Philosophisches Café, Radka Denemarková, Shida Bazyar, Jaroslav Rudiš, Elias Hirschl. Um alle Veranstaltungen sehen zu können, schließen Sie den Abokauf bitte bis zum 1.9. um 17.30 Uhr ab.

