Anne Berest
Manchmal ist es leicht zu vergessen, inwieweit historische Ereignisse die eigene Familiengeschichte prägen. Diese Verstrickung vermeintlich unabhängiger Dimensionen zeigt Anne Berest in ihrem neuesten Roman »Vatertage« (Berlin Verlag; Übersetzung: Michaela Meßner und Amelie Thoma). In diesem wendet sie sich zum ersten Mal – nach zwei erfolgreichen Büchern über ihre Beziehung zu ihrer Mutter – ihrer Familie väterlicherseits zu. Dabei verdeutlicht sie, wie das Leben ihres Vaters Pierre mit der Geschichte seines bretonischen Herkunftsorts verbunden ist. So erzählt sie anhand ihrer eigener Lebensrealität und Familie ganz persönlich etwa von der Gründung der ersten Bauerngenossenschaft, dem Frühling im Jahre 1968 und der AIDS-Pandemie.
Die 1979 in Paris geborene Anne Berest war als Schauspielerin und Regisseurin tätig. 2010 veröffentlichte sie ihr Debüt »Traurig bin ich schon lange nicht mehr« und machte sich in der Folge in der französischen Literaturwelt einen Namen. Spätestens mit ihrem 2021 erschienenen Roman »Die Postkarte« gewann sie auch ein internationales Publikum. Das Buch landete nicht nur auf etlichen Shortlists großer Literaturpreise in Frankreich, sondern stand lange auf der Bestsellerliste – auch in Deutschland.
Moderation (französisch-deutsch): Marie-Alice Schultz
Deutsche Lesung: Marta Dittrich
Manchmal ist es leicht zu vergessen, inwieweit historische Ereignisse die eigene Familiengeschichte prägen. Diese Verstrickung vermeintlich unabhängiger Dimensionen zeigt Anne Berest in ihrem neuesten Roman »Vatertage« (Berlin Verlag; Übersetzung: Michaela Meßner und Amelie Thoma). In diesem wendet sie sich zum ersten Mal – nach zwei erfolgreichen Büchern über ihre Beziehung zu ihrer Mutter – ihrer Familie väterlicherseits zu. Dabei verdeutlicht sie, wie das Leben ihres Vaters Pierre mit der Geschichte seines bretonischen Herkunftsorts verbunden ist. So erzählt sie anhand ihrer eigener Lebensrealität und Familie ganz persönlich etwa von der Gründung der ersten Bauerngenossenschaft, dem Frühling im Jahre 1968 und der AIDS-Pandemie.
Die 1979 in Paris geborene Anne Berest war als Schauspielerin und Regisseurin tätig. 2010 veröffentlichte sie ihr Debüt »Traurig bin ich schon lange nicht mehr« und machte sich in der Folge in der französischen Literaturwelt einen Namen. Spätestens mit ihrem 2021 erschienenen Roman »Die Postkarte« gewann sie auch ein internationales Publikum. Das Buch landete nicht nur auf etlichen Shortlists großer Literaturpreise in Frankreich, sondern stand lange auf der Bestsellerliste – auch in Deutschland.
Moderation (französisch-deutsch): Marie-Alice Schultz
Deutsche Lesung: Marta Dittrich
- Ticketinformationen
- Tickets sind ab 15.5. an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, in unserem Onlineshop, bei der kostenfreien Hotline T 0761.88 84 99 99 und in der Buchhandlung im Literaturhaus erhältlich. Mitglieder des Literaturhaus-Vereins können bereits ab 11.5. ihre Karten – ohne Vorverkaufsgebühren – unter T 040.22 70 20 11 oder per E-Mail an tickets@literaturhaus-hamburg.de verbindlich bestellen.
- Livestreamabonnement
- Nutzen Sie das Streamingabonnement im Sommer für € 45,– bzw. zum Mitgliedspreis von € 40,– für neun Termine: Heike Geißler, Anne Berest, Ella Carina Werner, Nino Haratischwili & Übersetzerinnen, Philosophisches Café, Ukrainische Bibliothek, Ingeborg-Bachmann-Abend, Simone Buchholz und Gemischtes Doppel. Um alle Veranstaltungen sehen zu können, schließen Sie das Abo bitte bis zum 2. 6. um 19.30 Uhr ab.
