Do 10.9.
19.00 Uhr
Ort: Literaturhaus, Saal
€ 16,–/12,–
Gesprächsbedarf

Gesprächsbedarf – Zur Lage in Ostdeutschland

Paula Fürstenberg (»Niewiedervereinigung«) & Marieke Reimann (»Zweite Wende«) stellen ihre Bücher vor und wollen reden

Der September wird wohl zum Schicksalsmonat für die Zukunft unseres Landes. Zwischen der Wahl in Sachsen-Anhalt am 6. und dem Urnengang in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September trifft im Literaturhaus die Schriftstellerin Paula Fürstenberg (»Weltalltage«) auf Marieke Reimann, Journalistin und ehemalige Zweite Chefredakteurin des SWR. Beiden liegt die gesellschaftspolitische Situation im Osten ganz besonders auf der Seele: Die gebürtige Rostockerin Marieke Reimann hat mit »Zweite Wende – Warum Ostdeutschland uns alle angeht« (Rowohlt) ein erhellendes Buch geschrieben, in dem sie persönliche Reportage mit scharfer Analyse verbindet und die Leerstellen unserer Gesellschaft auf brillante, ungeschönte Art benennt. Um die Leerstellen in der Erzählung der deutschen Einheit geht es auch bei der aus Potsdam stammenden Paula Fürstenberg. Sie nennt ihr neues Buch »Niewiedervereinigung – 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit« (Kiepenheuer & Witsch) und erzählt entlang ihrer Biografie, wie im Moment der Wiedervereinigung ein neuer Nationalismus aufkeimte. Sie verdeutlicht, warum wir eine neue Sprache benötigen, die der Vielfalt unserer Gesellschaft gerecht wird.

Mit diesem Abend startet die neue Literaturhaus-Reihe Gesprächsbedarf, in der wir aktuelle Sachbücher zusammenbringen und Zeit für einen intensiven Austausch lassen.

Moderation: Wiebke Hollersen

€ 16,–/12,–
fuerstenberg h26 c sophie kirchner 006 web aspect ratio 4 3Paula Fürstenberg © Sophie Kirchner
Paula Fürstenberg © Sophie Kirchner
foto marieke reimannc swr patricia neligan web aspect ratio 4 3Marieke Reimann © Patricia Neligan
Marieke Reimann © Patricia Neligan

Der September wird wohl zum Schicksalsmonat für die Zukunft unseres Landes. Zwischen der Wahl in Sachsen-Anhalt am 6. und dem Urnengang in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September trifft im Literaturhaus die Schriftstellerin Paula Fürstenberg (»Weltalltage«) auf Marieke Reimann, Journalistin und ehemalige Zweite Chefredakteurin des SWR. Beiden liegt die gesellschaftspolitische Situation im Osten ganz besonders auf der Seele: Die gebürtige Rostockerin Marieke Reimann hat mit »Zweite Wende – Warum Ostdeutschland uns alle angeht« (Rowohlt) ein erhellendes Buch geschrieben, in dem sie persönliche Reportage mit scharfer Analyse verbindet und die Leerstellen unserer Gesellschaft auf brillante, ungeschönte Art benennt. Um die Leerstellen in der Erzählung der deutschen Einheit geht es auch bei der aus Potsdam stammenden Paula Fürstenberg. Sie nennt ihr neues Buch »Niewiedervereinigung – 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit« (Kiepenheuer & Witsch) und erzählt entlang ihrer Biografie, wie im Moment der Wiedervereinigung ein neuer Nationalismus aufkeimte. Sie verdeutlicht, warum wir eine neue Sprache benötigen, die der Vielfalt unserer Gesellschaft gerecht wird.

Mit diesem Abend startet die neue Literaturhaus-Reihe Gesprächsbedarf, in der wir aktuelle Sachbücher zusammenbringen und Zeit für einen intensiven Austausch lassen.

Moderation: Wiebke Hollersen

Die Reihe »Gesprächsbedarf« wird gefördert von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS