Gesprächsbedarf – Zur Lage in Ostdeutschland
Der September wird wohl zum Schicksalsmonat für die Zukunft unseres Landes. Zwischen der Wahl in Sachsen-Anhalt am 6. und dem Urnengang in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September trifft im Literaturhaus die Schriftstellerin Paula Fürstenberg (»Weltalltage«) auf Marieke Reimann, Journalistin und ehemalige Zweite Chefredakteurin des SWR. Beiden liegt die gesellschaftspolitische Situation im Osten ganz besonders auf der Seele: Die gebürtige Rostockerin Marieke Reimann hat mit »Zweite Wende – Warum Ostdeutschland uns alle angeht« (Rowohlt) ein erhellendes Buch geschrieben, in dem sie persönliche Reportage mit scharfer Analyse verbindet und die Leerstellen unserer Gesellschaft auf brillante, ungeschönte Art benennt. Um die Leerstellen in der Erzählung der deutschen Einheit geht es auch bei der aus Potsdam stammenden Paula Fürstenberg. Sie nennt ihr neues Buch »Niewiedervereinigung – 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit« (Kiepenheuer & Witsch) und erzählt entlang ihrer Biografie, wie im Moment der Wiedervereinigung ein neuer Nationalismus aufkeimte. Sie verdeutlicht, warum wir eine neue Sprache benötigen, die der Vielfalt unserer Gesellschaft gerecht wird.
Mit diesem Abend startet die neue Literaturhaus-Reihe Gesprächsbedarf, in der wir aktuelle Sachbücher zusammenbringen und Zeit für einen intensiven Austausch lassen.
Moderation: Wiebke Hollersen
Der September wird wohl zum Schicksalsmonat für die Zukunft unseres Landes. Zwischen der Wahl in Sachsen-Anhalt am 6. und dem Urnengang in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September trifft im Literaturhaus die Schriftstellerin Paula Fürstenberg (»Weltalltage«) auf Marieke Reimann, Journalistin und ehemalige Zweite Chefredakteurin des SWR. Beiden liegt die gesellschaftspolitische Situation im Osten ganz besonders auf der Seele: Die gebürtige Rostockerin Marieke Reimann hat mit »Zweite Wende – Warum Ostdeutschland uns alle angeht« (Rowohlt) ein erhellendes Buch geschrieben, in dem sie persönliche Reportage mit scharfer Analyse verbindet und die Leerstellen unserer Gesellschaft auf brillante, ungeschönte Art benennt. Um die Leerstellen in der Erzählung der deutschen Einheit geht es auch bei der aus Potsdam stammenden Paula Fürstenberg. Sie nennt ihr neues Buch »Niewiedervereinigung – 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit« (Kiepenheuer & Witsch) und erzählt entlang ihrer Biografie, wie im Moment der Wiedervereinigung ein neuer Nationalismus aufkeimte. Sie verdeutlicht, warum wir eine neue Sprache benötigen, die der Vielfalt unserer Gesellschaft gerecht wird.
Mit diesem Abend startet die neue Literaturhaus-Reihe Gesprächsbedarf, in der wir aktuelle Sachbücher zusammenbringen und Zeit für einen intensiven Austausch lassen.
Moderation: Wiebke Hollersen
- Ticketinformationen
- Tickets sind ab 15.8. an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, auf literaturhaus-hamburg.reservix.de, bei der kostenfreien Hotline T 0761.88 84 99 99 und in der Buchhandlung im Literaturhaus erhältlich. Mitglieder des Literaturhaus-Vereins können bereits ab 10.8. ihre Karten – ohne Vorverkaufsgebühren – unter T 040.22 70 20 11 oder per E-Mail an tickets@literaturhaus-hamburg.de verbindlich bestellen.
- Livestreamabonnement
- Nutzen Sie das Streamingabonnement im September für € 50,– bzw. zum Mitgliedspreis von € 45,– für zehn Termine: Longlist-Abend, Eva Menasse, Maggie O’Farrell, Gesprächsbedarf, Mandy Mangler & Esther Kogelboom, Philosophisches Café, Radka Denemarková, Shida Bazyar, Jaroslav Rudiš, Elias Hirschl. Um alle Veranstaltungen sehen zu können, schließen Sie den Abokauf bitte bis zum 1.9. um 17.30 Uhr ab.Livestreamabonnement kaufen


