Elias Hirschl
Wer Fantasie und Eigenwilligkeit und ein profundes Interesse für Sprache sucht, ist hier richtig! Ganz wie in der facettenreichen Wiener Schule geht es in »Schleifen« nie nur um den Plot, sondern um die Sprache selbst. Aber auch der Plot hat es in sich:
Franziska leidet als Kind an einer Krankheit, die kaum zu erklären ist: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort selbst. Ein Wort genügt, und der Körper reagiert. Mit Hilfe eines jungen Mathematikers entdeckt sie, dass Wörter aus toten Sprachen ihr helfen, sich gegen ihr Leiden zu schützen. Aus dieser Erfahrung wächst ein gemeinsames Projekt: die Suche nach einer Sprache, die eindeutig ist, nicht verletzt, nicht außer Kontrolle gerät. »Schleifen« fragt – hochaktuell – wie sehr Sprache bestimmt, was wir für richtig halten.
Auf raffinierte Weise verbindet »Schleifen« historisches Material mit Erfindungen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden. Der Wiener Kreis, die Mathematik, die Sprachphilosophie und die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts bilden den Hintergrund.
Die Kritik hat auf diesen Roman ungewöhnlich deutlich reagiert: Clemens J. Setz nennt »Schleifen« einen »großen Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart«. Die FAZ lobte den »unbändig gedankenreichen Witz« und ein »Feuerwerk unverbrauchter Ideen«. Und die Süddeutsche Zeitung zählte auf vierhundert Seiten mindestens zweitausend originelle Einfälle.
Der zweiunddreißigjährige Elias Hirschl ist in Wien geborener Musiker, Slam-Poet, Literatur-, Theater- sowie Radioautor. Er erhielt den Publikumspreis des Bachmannpreises 2022.
Wer Fantasie und Eigenwilligkeit und ein profundes Interesse für Sprache sucht, ist hier richtig! Ganz wie in der facettenreichen Wiener Schule geht es in »Schleifen« nie nur um den Plot, sondern um die Sprache selbst. Aber auch der Plot hat es in sich:
Franziska leidet als Kind an einer Krankheit, die kaum zu erklären ist: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort selbst. Ein Wort genügt, und der Körper reagiert. Mit Hilfe eines jungen Mathematikers entdeckt sie, dass Wörter aus toten Sprachen ihr helfen, sich gegen ihr Leiden zu schützen. Aus dieser Erfahrung wächst ein gemeinsames Projekt: die Suche nach einer Sprache, die eindeutig ist, nicht verletzt, nicht außer Kontrolle gerät. »Schleifen« fragt – hochaktuell – wie sehr Sprache bestimmt, was wir für richtig halten.
Auf raffinierte Weise verbindet »Schleifen« historisches Material mit Erfindungen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden. Der Wiener Kreis, die Mathematik, die Sprachphilosophie und die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts bilden den Hintergrund.
Die Kritik hat auf diesen Roman ungewöhnlich deutlich reagiert: Clemens J. Setz nennt »Schleifen« einen »großen Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart«. Die FAZ lobte den »unbändig gedankenreichen Witz« und ein »Feuerwerk unverbrauchter Ideen«. Und die Süddeutsche Zeitung zählte auf vierhundert Seiten mindestens zweitausend originelle Einfälle.
Der zweiunddreißigjährige Elias Hirschl ist in Wien geborener Musiker, Slam-Poet, Literatur-, Theater- sowie Radioautor. Er erhielt den Publikumspreis des Bachmannpreises 2022.
- Ticketinformationen
- Tickets sind ab 1.7. um 10.00 Uhr an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, in unserem Onlineshop, bei der kostenfreien Hotline T 0761.88 84 99 99 und in der Buchhandlung im Literaturhaus erhältlich.

