Mo 23.11.
19.30 Uhr
außer Haus
Ort: Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39
€ 32,– / 19,–

Edgar Selge

liest aus seinem neuen Roman »Juras letzter Winter«

»Es ist ganz gleich, wo wir beginnen, uns im Vertrauen zu üben: mit uns oder mit anderen. Nur anfangen müssen wir.« – Jura Rjabinkin ist 16 Jahre alt, als er während der Blockade Leningrads durch die Deutsche Wehrmacht verhungert. Er hat ein Tagebuch hinterlassen, das der Erzähler dieses Romans immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie der Erzähler auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Gewalt, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis. Edgar Selge setzt in seinem neuen Roman »Juras letzter Winter« (Rowohlt) einem jungen Menschen, der brutal von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leser*innen lebendig werden.

Edgar Selge, 1948 geboren, schloss 1975 seine Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Er gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands und erhielt zahlreiche Preise. 2021 debütierte er als Schriftsteller mit »Hast du uns endlich gefunden«. Das Buch wurde hymnisch gefeiert und mit dem Literaturpreis der Stadt Fulda sowie dem Bayern 2-Publikumspreis ausgezeichnet.

Moderation: Julia Westlake

€ 32,– / 19,–
foto edgar selge 2026 c muriel liebmann web aspect ratio 4 3Edgar Selge © Muriel Liebmann
Edgar Selge © Muriel Liebmann

»Es ist ganz gleich, wo wir beginnen, uns im Vertrauen zu üben: mit uns oder mit anderen. Nur anfangen müssen wir.« – Jura Rjabinkin ist 16 Jahre alt, als er während der Blockade Leningrads durch die Deutsche Wehrmacht verhungert. Er hat ein Tagebuch hinterlassen, das der Erzähler dieses Romans immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie der Erzähler auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Gewalt, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis. Edgar Selge setzt in seinem neuen Roman »Juras letzter Winter« (Rowohlt) einem jungen Menschen, der brutal von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leser*innen lebendig werden.

Edgar Selge, 1948 geboren, schloss 1975 seine Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Er gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands und erhielt zahlreiche Preise. 2021 debütierte er als Schriftsteller mit »Hast du uns endlich gefunden«. Das Buch wurde hymnisch gefeiert und mit dem Literaturpreis der Stadt Fulda sowie dem Bayern 2-Publikumspreis ausgezeichnet.

Moderation: Julia Westlake

Ticketinformationen
Vorverkauf ab 4. 9.: nur über das Deutsche Schauspielhaus
In Kooperation mit dem Deutschen Schauspielhaus