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29.11.

Literaturverfilmungen auf ARTE

Literatur auf ARTE – Dezember 2018

Auch zum Ende des Jahres zeigt ARTE wieder einmalige Literaturverfilmungen:

Sonntag, 9. Dezember – 20.15 Uhr 
»Der Husar auf dem Dach«
Frankreich 1995
Französischer Historienfilm, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jean Giono

Mittwoch, 19. Dezember – 13.50 Uhr
»Northanger Abbey«
Großbritannien 2006
Fernsehfilm frei nach Jane Austens Entwicklungsroman »Die Abtei von Northanger«

Mittwoch, 19. Dezember – 20.15 Uhr
»Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«
Schweden 2013
Filmkomödie auf Basis erfolgreichen Bestsellers

Mittwoch, 19. Dezember – 22.00 Uhr
»Cyrano von Bergerac«
Frankreich 1990
Mehrfach ausgezeichneter Historienfilm mit Gérard Depardieu in der Titelrolle

Mittwoch, 19. Dezember – 00.15 Uhr
»Die große Literatour: Goethes Italien«
Deutschland 2016
Dokumentation über den zweijährigen Italienaufenthalt des Schriftstellers 

Donnerstag, 20. Dezember – 14.15 Uhr
»Mansfield Park«
Großbritannien 2007
Britisches Filmdrama, frei adaptiert nach Jane Austens satirischstem Werk

Freitag, 21. Dezember – 20.15 Uhr
»Charlotte Link – Das andere Kind«
Deutschland 2013
Zweiteiliger Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Roman      

Dienstag, 25. Dezember – 14.05 Uhr
»Sinn und Sinnlichkeit«
Großbritannien/USA 1995
Oscarprämierter Spielfilm von Ang Lee nach Jane Austen

Donnerstag, 27. Dezember – 14.20 Uhr
»Oliver Twist«
Großbritannien 1948
Filmklassiker von Roman Polański nach Charles Dickens Gesellschaftsroman 

Sonntag, 30. Dezember – 20.15 Uhr
»Krieg und Frieden«
Italien/USA 1956
Opulente Verfilmung des Mammutwerks von Lew Tolstoi. Mit Henry Fonda, Mel Ferrer und Audrey Hepburn

28.11.

Hamburger Förderpreise 2018

Am Montag, den 3.12., werden im Literaturhaus die Hamburger Förderpreise 2018 vergeben. Die Preise überreicht Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien. DJ Miss Alaska legt im Anschluss an die Veranstaltung auf.

Die Jury, bestehend aus der Lektorin Sarah Houtermans, dem Literaturwissenschaftler Sven Meyer, der Übersetzerin Gabriele Haefs, der Autorin Marie-Alice Schultz und dem Literaturkritiker Felix Bayer hat ihre Wahl aus 211 anonymisierten Einsendungen für Literatur und 17 Übersetzungsprojekten getroffen.

Jeweils einen der mit 6.000 Euro dotierten Förderpreise für Literatur erhalten:

  • Nora Gantenbrink für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Dad«
  • Martin Halewitz für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Hauptsache wir sind frei«
  • Brigitte Helbling für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Zurigo Amore«
  • Daniel Mellem für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Die Erfindung des Countdowns«
  • Sebastian Stuertz für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Das eiserne Herz des Charlie Berg« 
  • Juliane Pickel für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Der Unfall«

Jeweils einen der mit 2.500 Euro dotierten Förderpreise für literarische Übersetzungen erhalten:

  • Miriam Mandelkow für ihre Übersetzung des Romans »Von dieser Welt/Go tell It On The Mountain« von James Baldwin aus dem Amerikanischen
  • Stefan Pluschkat für seine Übersetzung des Romans »Die polyglotten Liebhaber/De polyglotta älskarna« von Lina Wolff aus dem Schwedischen 
  • Nicolai von Schweder-Schreiner für seine Übersetzung des Romans »So enden wir/Meia-Noite e Vinte« von Daniel Galera aus dem Portugiesischen

Der Eintritt ist frei, weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite.

15.11.

10. Europäische Literaturtage in der Wachau

Vom 22. bis 25. November erwartet Sie zum 10. Jubiläum der Europäischen Literaturtage ein besonderes Programm

Das Programm der diesjährigen Europäischen Literaturtage beschäftigt sich mit den interdisziplinären Diskurs im Austausch zwischen Literatur und Film, Sprache und Bild. In einer Zeit des ständigen Mediengebrauchs sind wir in einem noch nie da gewesenen Ausmaß von einer Fülle an Texten und Bildern umgeben. Können wir zwischen Fiktion und Wirklichkeit noch unterscheiden? Was lösen Informationen in uns aus? Was berührt uns emotional und was bringt uns Einsichten? Wie wird die Welt gebildet? Wie steht es um das Lesen von Büchern, wie um den literarischen Film, und wie um die künstlerische Erzählung in Zeiten der medialen Reizüberflutung? Literatinnen und Literaten haben die Gabe, aktuelle Tendenzen aufzunehmen und ihnen nachzuspüren, entgegenzuwirken, sie aufzubrechen.

Eröffnet werden die Literaturtage am Donnerstagabend im Klangraum Krems Minoritenkirche auch heuer mit einem Gespräch von Robert Menasse über ein brennendes Gegenwartsthema. Unter dem Titel »Wie wird die Welt gebildet?« diskutiert er mit dem Philosophen Richard David Precht über die Frage, ob und wie wir den Anforderungen der zukünftigen Welt gewachsen sein werden. Im Schloss zu Spitz und im Kino im Kesselhaus Krems folgen freitags und samstags Gesprächsrunden, Lesungen und Filmeinspielungen zum Programmschwerpunkt Erzählen in Literatur und Film, unter anderem mit Katharina Hacker, Ildikó Enyedi, Kathrin Resetarits und Răzvan Rădulescu: Welche Bilder und Erzählungen berühren uns emotional? Warum und wie tun sie dies, und warum lässt uns anderes völlig kalt? Eine weitere Programmschiene stellt ausgewählte Bücher vor, kombiniert mit Weinverkostungen, kulinarischen Feinheiten und Musik: am Freitag mit Vea Kaiser und dem Gitarren-Cello-Duo Sain Mus, am Samstag unter anderem mit Nino Haratischwili, Carmen Stephan, Madame Nielsen und am Sonntag mit Ilija Trojanow, dem im Rahmen einer literarisch-musikalischen Matinee mit dem Ensemble ContrasTon aus Budapest der diesjährige Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln überreicht wird. Das reiche Rahmenprogramm bietet Filmvorführungen im Kino im Kesselhaus, Führungen durch Spitz an der Donau und das Schifffahrtsmuseum sowie die Ausstellung »Die schönsten Bücher Österreichs« im Karikaturmuseum Krems

Neben literarischen, musikalischen und kulinarischen Veranstaltungen werden auch Filme gezeigt. Die Wachau, unterstützt durch das EU-Projekt »Literaturhaus Europa«, ist zu einem Ort der internationalen Vernetzung und Begegnung des literarischen Europas geworden. Das Literaturhaus Hamburg ist seit mehreren Jahren Kooperationspartner beim Literaturhaus Europa.