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15.04.

Streamingabonnement

Ab Mai bieten wir zum ersten Mal ein Streamingabonnement für alle Veranstaltungen an. Nicht mit enthalten sind die Veranstaltungen des Jungen Literaturhauses und Lesungen, die nicht über unsere Kanäle laufen wie z.B. die Lesung von Kazuo Ishiguro.

Das Abo für € 30,– ist zum Vorverkaufsstart am Montag, den 19.4., 9.00 Uhr in unserem Ticketshop erhältlich. Mitglieder bestellen das ermäßigte Ticket zu € 25,– per E-Mail an tickets@literaturhaus-hamburg.de. Um sicherzustellen, dass alle Veranstaltungen inbegriffen sind, schließen Sie den Ticketkauf bitte bis eine Stunde vor Beginn der ersten Veranstaltung ab. Im Mai ist das der 4.5. um 18.30 Uhr.

Das Streamingabonnement ist nur für einen Monat gültig. Wie viele Veranstaltungen im Abo inbegriffen sind, ist jeden Monat unterschiedlich. Im Normalfall sind es zwischen sieben und neun Termine.

Im Mai sind es die Lesungen von Helga Schubert, Nell Zink und Judith Hermann, die Veranstaltung zu Gedichten und Essays, der Abend zu Borchert interkulturell, das Philosophische Café mit Robert Pfaller und März & Moritz & 1 Gast sowie, falls auch Saalpublikum zugelassen ist, der Wilhelm-Hauff-Abend

Weitere Informationen zum Thema Streaming haben wir hier für Sie zusammengestellt. Dort finden Sie auch eine Videoanleitung (Video ohne Ton) zum Ticketkauf und zum Start des Livestreams. 

14.04.

Frühjahrstipps vom Gemischten Doppel

Der Bücherfrühling wartet mit einer schier unendlichen Anzahl an Neuerscheinungen auf. Weil die Orientierung da nicht immer leicht fällt, helfen die Empfehlungen von kundigen Leseexperten. NDR-Kultur-Journalistin Annemarie Stoltenberg, Literaturhaus-Leiter Rainer Moritz sowie Buchhändler Stephan Samtleben präsentieren in der Reihe »Gemischtes Doppel« ihre Perlen der Frühjahrsprogramme.

Annemarie Stoltenberg empfielt:

  • Heinrich Mann: »Der Untertan«. Reclam, € 36,–
  • Olli Jalonen: »Die Himmelskugel«, Übersetzung: Stefan Moster. Mare, € 26,–
  • Jochen Schmidt: Ich weiß noch, wie King Kong starb«. C. H. Beck, € 22,–
  • Sylvie Schenk: »Roman d’amour«. Hanser, € 18,–
  • Sylvain Tesson: Der Schneeleopard«, Übersetzung: Nicola Denis. Rowohlt, € 20,–
  • Thommie Bayer: »Das Glück meiner Mutter«. Piper, € 22,–
  • Stefan Klein: »Wie wir die Welt verändern. Eine kurze Geschichte des menschlichen Geistes«. S. Fischer, € 21,–
  • Susanne Schmidt: »Machen Sie mal zügig die Mitteltüren frei«. Hanser, € 17,–
  • Bonustitel: Rainer Moritz: »Als wär das Leben so«. Kampa, € 20,–

Rainer Moritz empfiehlt:

  • Robin Robertson: »Wie man langsamer verliert«, Übersetzung: Anne Kristin Mittag. Hanser, € 25,–
  • Tove Ditlevsen: »Kindheit – Jugend – Abhängigkeit«, Übersetzung: Ursel Allenstein. Aufbau, € 54,–
  • Julian Barnes: »Der Mann im roten Rock«, Übersetzung: Gertraude Krueger. Kiepenheuer & Witsch, € 24,–
  • Tessa Hadley: »Hin und zurück« Übersetzung: Brigitte Jakobeit. Kampa, € 22,–
  • Elizabeth Taylor: »Mrs Palfrey in Claremont«, Übersetzung: Bettina Abarbanell. Dörlemann, € 25,–
  • Bernd-M. Beyer: »71/72. Die Saison der Träumer.« Die Werkstatt, € 22,–
  • Florian Werner: »Die Raststätte. Eine Liebeserklärung«. Hanser Berlin, € 22,–
  • Helge Hesse: »Die Welt neu beginnen«. Reclam, € 25,–

Stephan Samtleben empfiehlt:

  • Gabriele von Arnim: »Das Leben ist ein vorübergehender Zustand«. Rowohlt, € 22,–

Titelliste (PDF)

01.04.

Preis der Jungen Literaturhäuser

Seit 20 Jahren schon verleiht das Netzwerk der Literaturhäuser den Preis der Literaturhäuser an eine Autorin, einen Autor, die oder der sich in besonderer Weise um das Gelingen der Literaturveranstaltung verdient gemacht hat.
Erstmals in diesem Jahr wird nun auch ein Preis der Jungen Literaturhäuser verliehen. Es sollen damit Autorinnen und Autoren ausgezeichnet werden, die nicht nur herausragende Bücher für Kinder und Jugendliche geschaffen haben, sondern die in der lebendigen, interaktiven Begegnung mit ihrem Publikum stark sind, die Kinder und Jugendliche mit ihrer Sprache und ihren Auftritten erreichen, die vielleicht schon experimentiert haben mit digitalen Formaten und die durch ihre Lesungen das einlösen, wofür die Literaturhäuser stehen.

»Wer Bücher liebt, weiß, dass alles an ihnen interessant ist. Insbesondere an Kinder- und Jugendbüchern. Sie sind gleich nach den Wiegenliedern das Eintrittstor in eine Welt der Unbestechlichkeit, der ständigen Horizonterweiterung, des Trostes und der Widerständigkeit. Das Erleben von Veranstaltungen mit Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren gehört in jede Bildungsbiografie wie das Seepferdchen oder ein Stadionbesuch. Die Jungen Literaturhäuser aus dem Netzwerk der Literaturhäuser unterstreichen die Bedeutung dieser Kunst mit diesem gewichtigen Preis«, so Hauke Hückstädt, Sprecher des Vorstandes des Netzwerks.

Auch Kinder- und Jugendbuchautorinnen und-autoren kommen, wie so viele andere, seit einem Jahr kaum zu ihrem Publikum, ein Grund mehr, sie mit einem eigenen Preis zu ehren. Das Besondere am Preis der Jungen Literaturhäuser ist, dass das junge Publikum mit entscheidet, wer den Preis bekommt, es ist eingeladen, mit abzustimmen. Grundlage für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger bilden die Vorschläge aller Jungen Literaturhäuser. Aus dieser Liste wurden drei Autorinnen und Autoren ausgewählt, nämlich Franziska Biermann, Finn-Ole Heinrich und Ferdinand Lutz. Die drei so Nominierten bekamen die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit in Kurzfilmen für Kinder und Jugendliche vorzustellen. Sie sind damit auch eingeladen, sich mit digitalen Alternativen für Lesungsveranstaltungen zu beschäftigen, Brücken zu bauen zwischen der digitalen Welt und der Literatur.

Das Publikum kann auf der Website des Netzwerks der Literaturhäuser abstimmen, am 23. April, dem Welttag des Buches, wird die Gewinnerin oder der Gewinner bekannt gegeben, die Preisverleihung findet im Sommer statt. Die Abstimmung wird begleitet von einer Social Media Kampagne der Jungen Literaturhäuser. Das Preisgeld beträgt € 5.000, dazu kommen die Honorare für die sich an die Preisverleihung im Sommer anschließende Lese-Tour durch die Literaturhäuser.

Alle weiteren Informationen auf www.literaturhaus.net.