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16.11.

Preis für den »Schulhausroman«

Wir freuen uns sehr, dass der »Schulhausroman« mit dem Kinder- und Jugendkulturpreis 2019 der Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel ausgezeichnet wird! 

Die Stiftung vergibt in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien im November 2019 erstmals den mit insgesamt 12.000 Euro dotierten »KIJU-Preis«. Mit dem Kinder- und Jugendkulturpreis sollen jedes Jahr drei bereits realisierte Projekte mit jeweils 4.000 Euro für wertvolle und nachhaltige Kultur- und Bildungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen gefördert werden. 

Unter dem Motto »Kultur bewegt« wird beim »KIJU-Preis« jedes Jahr ein anderes kulturelles Genre im Mittelpunkt stehen. Zum Start heißt es in diesem Jahr – passend zum 100. Geburtstag der Stiftung Hamburger öffentlichen Bücherhallen – »Literatur bewegt«.

Selbst schreiben bewegt! Die grundlegende Idee des »Schulhausromans« ist, dass jeder und jede schreiben kann. Ein Autor oder eine Autorin besucht regelmäßig über mehrere Monate eine Stadtteilschulklasse und unterstützt sie beim Schreiben eines eigenen Romans. Schreiben ist hier ein künstlerischer Akt. Es geht nicht um orthografisch korrekte Höchstleistungen, sondern darum, eine gute Geschichte zu erzählen.

Die geförderten Projekte wurden von einer Fachjury ausgewählt und werden am 19. November 2019 auf Kampnagel von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, ausgezeichnet: »Der ›KIJU-Preis‹ ist eine hervorragende Stärkung der so wichtigen Kinder- und Jugendkultur. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur eröffnet Kindern und Jugendlichen neue Welten und Perspektiven und fördert unverzichtbare Schlüsselkompetenzen wie Kreativität und Kommunikationsfähigkeit«, so Brosda. 

08.11.

März & Moritz & 1 Gast (Folge 34)

Ursula März, Rainer Moritz und Gabriele von Arnim debattieren am Mittwoch, den 20. November, folgende Neuerscheinungen:

  • Margaret Atwood: »Die Zeuginnen« (Übersetzung: Monika Baark; Berlin Verlag)
  • Theodor Fontane: »Effi Briest« (Reclam u.a.)
  • Stewart O’Nan: »Henry persönlich« (Übersetzung: Thomas Gunkel; Rowohlt Verlag)
  • Claire Lombardo: »Der größte Spaß, den wir je hatten« (Übersetzung: Sylvia Spatz; dtv)
  • Jérôme Ferrari: »Nach seinem Bilde« (Übersetzung: Christian Ruzicska; Secession)

Für die Veranstaltung »März & Moritz & 1 Gast« sind noch wenige Tickets im Vorverkauf verfügbar, weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite.

07.11.

Nordische Literaturtage 2019

Vom 25. bis 28. November sind Autorinnen und Autoren aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden im Literaturhaus Hamburg zu Gast

Von preisgekrönten Debüts über eine Graphic Novel bis hin zu lang etablierten Autorinnen und Autoren - die Nordischen Literaturtage bilden in Hamburg alle zwei Jahre und nun bereits zum 17. Mal die Vielfalt der gegenwärtigen nordeuropäischen Literatur ab.

Vom 25. bis 28. November stellen Lars Saabye Christensen, Geir Gulliksen aus Norwegen, Jón Kalman Stefánsson und Sigríður Hagalín Björnsdóttir aus Island, Miika Nousiainen aus Finnland, Josefine Klougart und Anne Cathrine Bomann aus Dänemark sowie Daria Bogdanska und Amanda Svensson aus Schweden im Gespräch mit Moderatorinnen und Moderatoren ihre aktuellen Bücher vor. 

Beim Gläsernen Übersetzen geben Übersetzerinnen Einblick in ihre Arbeit. Musikalisch klingen die Nordischen Literaturtage aus, wenn der norwegische Singer-Songwriter Moddi seine »Verbotenen Lieder« präsentiert. In Kooperation mit den Bücherhallen sind auch Veranstaltungen für Kinder im Angebot: Gry Moursund und Bjørn F. Rørvik sowie Alice Lima de Faria aus Norwegen lesen aus ihren Büchern vor. In der Zentralbibliothek wird außerdem bei freiem Eintritt eine Ausstellung norwegischer Kinderbuchillustrationen von elf Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein.

Weiter Informationen und Tickets finden sich auf der Seite der Nordischen Literaturtage.