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29.09.

Was lesen im Herbst?

Die Tage werden wieder kürzer und das Wetter lädt dazu ein, drinnen zu bleiben und die Zeit mit frischer, anregender Lektüre zu füllen. Der Bücherherbst 2021 verspricht eine reiche Ernte, und damit Sie nicht versehentlich zu den falschen Titeln greifen, haben sich zwei bewährte Kräfte bemüht, die Spreu vom Weizen zu trennen, um Ihnen wirklich Lesenswertes zu präsentieren.

Annemarie Stoltenberg empfielt:

  • Edward St Aubyn: »Dilemma«, Übersetzung: Ingo Herzke. Piper, € 24,–
  • Colm Tóibín: »Der Zauberer«, Übersetzung: Giovanni Bandini. Hanser, € 28,–
  • David Park: »Reise durch ein fremdes Land«, Übersetzung: Michaela Grabinger. DuMont, € 20,–
  • Friedrich Christian Delius: »Die sieben Sprachen des Schweigens«. Rowohlt Berlin, € 20,–
  • Rocko Schamoni: »Der Jaeger und sein Meister«. hanserblau, € 22,–
  • Jenny Erpenbeck: »Kairos«. Penguin, € 22,–
  • Herman Koch: »Finnische Tage«, Übersetzung: Christiane Kuby und Herbert Post. Kiepenheuer & Witsch, € 22,–
  • Heinrich Steinfest: »Amsterdamer Novelle«. Piper, € 15,–

Rainer Moritz empfielt:

  • Guido Morselli: »Dissipatio humani generis«. Suhrkamp, € 20,–
  • Sasha Marianna Salzmann: »Im Menschen muss alles herrlich sein«. Suhrkamp, € 24,–
  • Gustave Flaubert: »›Ich schreibe gerade eine kleine Albernheit‹. Ausgewählte Briefe 1832 – 1880«, Zusammenstellung und Übersetzung: Cornelia Hasting. Dörlemann, € 27,–
  • Alina Bronsky: »Barbara stirbt nicht«. Kiepenheuer & Witsch, € 20,–
  • Douglas Stuart: »Shuggie Bain«, Übersetzung: Sophie Zeitz. Hanser Berlin, € 26,–
  • Thomas Böhm (Hg.): »Da war ich eigentlich noch nie. Die Wunderkammer des Reisens in Deutschland«. Das Kulturelle Gedächtnis, € 28,–
  • Sally Rooney: »Schöne Welt, wo bist du«, Übersetzung: Zoë Beck. Claassen, € 20,–
  • Werner Herzog: »Das Dämmern der Welt«. Hanser, € 19,–

Stephan Samtleben empfielt:

  • Fabio Andina: »Tage mit Felice«, Übersetzung: Karin Diemerling. Rotpunkt, € 24,–

Und vergessen Sie nicht: Unterstützen Sie den lokalen Buchhandel, wenn Sie Bücher kaufen!

Titelliste (PDF)

 

22.09.

Shortlists des Deutschen und Schweizer Buchpreises

Die Finalisten des Deutschen Buchpreises

Die Shortlist des Deutschen Buchpreises wurde bekanntgegeben. »Als Jury hatten wir in diesem Jahr so viele Titel zur Auswahl wie bisher nie beim Deutschen Buchpreis«, so Jurysprecher Knut Cordsen. Insgesamt waren 230 Titel eingereicht worden. Nominiert sind diese Titel: 

  • Norbert Gstrein: »Der zweite Jakob« (Carl Hanser)
  • Monika Helfer: »Vati« (Carl Hanser)
  • Christian Kracht: »Eurotrash« (Kiepenheuer & Witsch)
  • Thomas Kunst: »Zandschower Klinken« (Suhrkamp)
  • Mithu Sanyal: »Identitti« (Carl Hanser)
  • Antje Rávik Strubel: »Blaue Frau« (S. Fischer)

Tickets für den Shortlist-Abend am 1. Oktober um 18.00 Uhr im Literaturhaus Frankfurt gibt es hier. Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen.

Die Preisverleihung findet am 18. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Frankfurter Römers statt. Interessierte können die Liveübertragung der Preisverleihung unter www.deutscher-buchpreis.de verfolgen

Die Finalisten des Schweizer Buchpreises

Aber nicht nur die Shortlist des Deutschen Buchpreises, sondern auch die des Schweizer Buchpreises 2021 steht fest. Die Jury hat aus über 92 Titeln aus 65 Verlagen folgende Romane nominiert:

  • Martina Clavadetscher: »Die Erfindung des Ungehorsams« (Unionsverlag)
  • Thomas Duarte: »Was der Fall ist« (Lenos)
  • Michael Hugentobler: »Feuerland« (dtv)
  • Veronika Sutter: »Grösser als du« (Edition 8)

Christian Kracht war mit »Eurotrash« ebenfalls nominiert, zieht seinen Titel aber zurück, da er bereits 2016 den Schweizer Buchpreis gewonnen hat. Die Preisverleihung findet am 7. November um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel statt. Im Vorfeld der Preisverleihung veranstalten wir am 31. Oktober eine Lesung im Hotel Wedina mit zwei der Nominierten.

16.09.

Neuer Gedankenflieger-Song geht online!

»Gedankenflieger« wird 15 und bekommt einen eigenen Song. Jetzt beim Strophen-Wettbewerb mitmachen und einen »Gedankenflug« für eine Grundschulklasse gewinnen!  

Tä-tä-tä-tääää! Dieses Jahr wird »Gedankenflieger« 15 Jahre alt und zum Geburtstag gibt´s, wie es sich gehört, ein Ständchen, bzw. noch besser, einen eigenen Gedankenflieger-Song. Die Kinderbuchautorin Franziska Biermann, Gewinnerin des diesjährigen Preises der Jungen Literaturhäuser (Text), und Nils Kacirek (Musik) haben sich einen Song ausgedacht, der Ohrwurm-Potential hat.

Spielerisch zeigt er, was Gedankenflieger tun, wenn sie gemeinsam über das Leben nachdenken: »Was macht mein Leben bunt? Wann ist Fantasie gesund? Warum braucht ein Streit auch einen Grund? Jetzt zünd´ ich hier oben mal die Lampen an, und drehe und wende was ich finden kann. Wir gehen gemeinsam an Bord und erkunden jeden Ort.« (Auszug Gedankenflieger-Song)

Leichte Bossanova-Rhythmen laden zum Mitträllern, pfeifen und singen ein und vor allem: Die Komposition lässt viel Raum für eigene Ideen. Deshalb laden wir alle Hamburger Grundschulen zum großen Strophen-Wettbewerb ein: Welche Schulklasse schreibt uns die schönste Strophe und schickt uns dazu einen kleinen selbstgedrehten Handyfilm? Ihr könnt euch in Kleingruppen zusammentun und auch mehrere Beiträge pro Klasse einreichen. Schickt uns euren Beitrag bis zum 26.11. an gedankenflieger@literaturhaus-hamburg.de.

Hier geht´s zum Video.

Zu gewinnen gibt es einen »Gedankenflug«, also eine Klassenveranstaltung rund ums kreative Philosophieren mit Kindern und Büchern (90 Minuten), an der Schule in Hamburg oder wahlweise im Literaturhaus.

Wir wünschen gutes Dichten und Singen!                                              

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle Grundschulklassen der Stufen 1-4. Teilnehmende erklären sich damit einverstanden, dass das selbst erstellte Video in den sozialen Medien und auf der Website des Literaturhauses gezeigt wird. Sollten darauf Kinder zu sehen sein, benötigen wir die unterschriebene Einwilligungserklärung der Eltern als gesetzliche Vertreter. Aus der Teilnahme ist kein Rechtsanspruch jedweder Art ableitbar. Die Jury besteht aus Mitarbeitern des Literaturhaus-Vereins und dem Komponistenduo. Unter den zehn besten Einsendungen entscheidet das Los. Zum Zweck der Gewinnabwicklung erfolgt die Benachrichtigung per E-Mail.

Alle weiteren Informationen zum Jubiläum gibt es hier.