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26.01.

Preis der Jungen Literaturhäuser

Der Preis der Jungen Literaturhäuser geht in die zweite Runde!

Die Programmleiter*innen der Jungen Literaturhäuser in Berlin, Frankfurt, Göttingen, Hamburg, Köln, Leipzig, Rostock, Salzburg, Stuttgart und Wiesbaden nominieren mit Tamara Bach, Andrea Karimé und Tobias Elsäßer drei herausragende Kinder- und Jugendbuchautor*innen für den Preis der Jungen Literaturhäuser 2023. Alle drei Autor*innen erreichen das junge Publikum mit ihrer Sprache und ihren Auftritten, sowohl analog wie digital. Sie sind stark in ihren Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen und schaffen es, durch ihre lebendige und interaktive Vermittlungsarbeit diese für sich zu gewinnen. Alle drei lösen mit ihren Auftritten das ein, wofür die Literaturhäuser des Netzwerks stehen, Literatur in vielseitigen Begegnungen erlebbar zu machen.

Wie bereits beim ersten Mal liegt auch in diesem Jahr die Wahl des/der Preisträger*in wieder beim Publikum. Alle Buchinteressierten sind eingeladen, an der Abstimmung teilzunehmen. Die drei Nominierten touren hierfür im März durch die Literaturhäuser und präsentieren sich und ihre Arbeit zwischen dem 1. März und 15. April 2023 in Kurzfilmen auf der Website des Netzwerks der Literaturhäuser www.literaturhaus.net sowie auf den Social Media-Kanälen der teilnehmenden Häuser.

Wer die meisten Stimmen auf sich vereint hat, wird im Rahmen einer Veranstaltung auf der Leipziger Buchmesse mit dem Preis der Jungen Literaturhäuser 2023 geehrt. Das Preisgeld beträgt 8.000 Euro, dazu kommen die Honorare für die Lesereihe in den Jungen Literaturhäusern.

Seit 22 Jahren schon verleiht das Netzwerk den Preis der Literaturhäuser an Autor*innen für besonders gelungene Literaturveranstaltungen. Seit 2021 gibt es auch den Preis für Kinder- und Jugendautor*innen, dieser ging 2021 an Franziska Biermann. Seit 2022 wird der Preis der Jungen Literaturhäuser und der des Netzwerks der Literaturhäuser (aktuelle Preisträger*in ist Sasha Marianna Salzmann) im Jahreswechsel verliehen.

Informationen zu den Auftritten der nominierten Autor*innen finden Sie unter www.literaturhaus.net und auf den Websiten der teilnehmenden Literaturhäuser. Im Literaturhaus Hamburg ist Tamara Bach am 21. März zu Gast.

21.12.

Guten Jahreswechsel!

Das Literaturhaus-Büro ist vom 22. Dezember bis 2. Januar nicht besetzt.

Die Buchhandlung Samtleben ist vom 27.12.2022 bis zum 2.1.2023 geschlossen.

Das Literaturhauscafé ist am 25. und 26., 29. und 30. Dezember geöffnet. Am 27., 28. Dezember sowie vom 31. Dezember bis einschließlich 6. Januar ist das Café geschlossen. Ab dem 7. Januar sind die regulären Öffnungszeiten wieder gültig.

Ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen das Literaturhaus-Team!

19.12.

»Raus! Nur raus!«-Stipendien vergeben

Cover © Junius Verlag
Cover © Junius Verlag

Kulturbehörde und Literaturhaus unterstützen literarische Recherchen mit drei »Raus! Nur raus!«-Stipendien: Der Schriftsteller Anselm Neft reist nach Japan, die Autorin Mia Raben nach Polen und die Comic-Zeichnerin Xiju Tomorrow in die USA.

Im Corona-Sommer 2020 haben die Behörde für Kultur und Medien und das Literaturhaus Hamburg im Junius Verlag den Stadtführer »Raus! Nur raus! – Unterwegs zu Lieblingsorten der Hamburger Literatur« herausgegeben. Die bisher mit dem Buchverkauf erzielten Erlöse von 18.000 Euro kommen nun den Hamburger Literaturschaffenden als Recherchestipendien zugute. Auf die erste Ausschreibung von drei Stipendien à 3.000 Euro haben sich 60 Autoren und Autorinnen sowie Comiczeichner und -zeichnerinnen mit unterschiedlichen Recherchevorhaben beworben. Die Jury hat sich für die Roman- bzw. Comic-Projekte von Anselm Neft, Mia Raben und Xiju Tomorrow entschieden. Im Sommer 2023 werden drei weitere »Raus! Nur raus!«-Stipendien ausgeschrieben.
 
Anselm Neft, geboren 1973 in Bonn, studierte Vergleichende Religionswissenschaft, Vor- und Frühgeschichte, Volkskunde sowie Philosophie. Seit 2016 lebt er als Autor und Publizist in Hamburg, wo er gemeinsam mit Nefeli Kavouras den Literaturpodcast »Laxbrunch« betreibt. 2018 las er auf Einladung von Nora Gomringer bei den Tagen der deutsch-sprachigen Literatur in Klagenfurt. 2019 erschien sein Roman »Die bessere Geschichte« bei Rowohlt, und er erhielt die Sommerresidenz der Kulturbehörde im mare-Künstlerhaus. Im Frühjahr 2022 ist sein Roman »Späte Kinder« ebenfalls bei Rowohlt erschienen. Mit dem »Raus! Nur raus!«-Stipendium möchte Anselm Neft nach Japan reisen, um Kōbe kennen-zulernen, die Heimatstadt der Hauptfigur seines neuen Romans »Ein Nachruf auf Fukuro Hayashi« und die moderne und klassische Kunst Japans zu studieren.
 
Mia Raben, geboren 1977 in Hamburg, studierte Politikwissenschaften und Europarecht, absolvierte ihren Master am Deutschen Literaturinstitut und arbeitete als freie Korrespondentin in Warschau. 2016 wurde sie zur Romanwerkstatt der Bayerischen Akademie des Schreibens im Literaturhaus München eingeladen. Das Albrecht-Lempp-Stipendium des Literarischen Colloquiums und des Polnischen Buchinstituts ermöglichte ihr einen Schreibaufenthalt in Krakau. 2022 erhielt sie das Stipendium des Künstlerdorfes Schöppingen. Mia Raben lebt als freie Journalistin in Hamburg. Das »Raus! Nur raus!«-Stipendium möchte Mia Raben nutzen, um in Łódź, der Geburtsstadt ihrer Mutter, für ihren Roman »Fallende Steine, die sich der Schwerkraft widersetzen« zur polnischen Textilindustrie recherchieren.
 
Die Comic-Künstlerin Xiju Tomorrow, geboren 1988 in Tiel (Niederlande), ist freie Zeichnerin und hat an der HAW Illustration studiert. Ihre Arbeiten mischen Comic mit freier Zeichnung, Text und Bild, philosophische Auseinandersetzung mit Schaubild, weiten den Begriff der Erzählung und Zeichnung über das Blatt hinaus in den Raum hinein. Das »Raus! Nur raus!«-Stipendium wird Xiju Tomorrow in die USA führen, wo sie an drei Standorten der NASA für ihr Comic-Projekt »Frankenstine« recherchieren möchte.
 
Informationen zur zweiten Ausschreibung der »Raus! Nur raus!«-Stipendien sind im Sommer hier auf der Website einzusehen.