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05.01.

Januar im Literaturhaus

Aufgrund der Corona-Pandemie dürfern wir weiterhin keine Veranstaltungen mit Publikum vor Ort stattfinden lassen.

Die Preisverleihung des Mara-Cassens-Preis wird auf dem 5.5. verschoben. Die Lesung von Nell Zink wird ebenfalls in den Mai verlegt (11.5) und der Brigitte-Kronauer-Abend ist für den 8.6. geplant.

Das Philosophische Café (12.1.) mit Susan Neiman, die Lesungen von Judith Zander (19.1.), Johann Scheerer (20.1.) und Harald Martenstein (26.1.) werden ausschließlich im Livestream angeboten. Die Tickets gibt es über die üblichen Vorverkaufswege.

Um das Lesungsjahr trotzdem mit der Mara-Cassens-Preisträgerin Ronya Othmann beginnen zu können, laden wir zu einem Digitalen Aperitif (7.1.) ein, bei dem sie mit der Autorin ins Gespräch kommen und kurze Passagen aus dem Roman »Die Sommer« hören können.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.

17.12.

Weihnachtliche Klicktipps

Sind Sie noch auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum? Vielleicht kann dabei die Videolesung aus dem Literaturhaus Wiesbaden helfen. Neben einem Interview mit Wilhelm Bode und einer Lesung aus seinem Buch »Tannen«, das in der Reihe Naturkunden bei Matthes & Seitz erschienen ist, geht es um die Frage nach dem ökologisch sinnvollsten Weihnachtsbaum. Das Video ist auf der Website des Literaturhaus Wiesbaden verfügbar.

Weihnachtszeit ist Lesezeit und 2020 war das Jahr der (digitalen) Schreibwerkstätten und -wettbewerbe. Auch wir haben im Frühjahr zum ersten Locktdown einen Schreibwettberwerb ins Leben gerufen. Die Gewinnertexte der #KreativenQuarantäne können Sie auf unserer Website einsehen.

Vermissen Sie die Weihnachtsmärchen in diesem Jahr? Das müssen Sie nicht, denn auf der Website des Märchenforum Hamburg gibt es einen märchenhaften Adventskalender, Hamburger Erzählerinnen und Erzählern präsentieren 24 Märchen. Wer lieber musikalisch unterwegs ist, für den mag sich ein Blick auf den Literarisch-Musikalischen Adventskalender der Hamburgischen Staatsoper​ lohnen, der in diesem Jahr digital stattfindet. Oder vielleicht ist die digitale Poesie-Ambulanz des Thalia-Theaters das Richtige für Sie? Hier lesen das Ensemble und dem Thalia Theater verbundene Künstlerinnen und Künstler Gedichte und kurze Texte.

Unter dem Motto #WirBleibenOffen bietet Arte durch ein erweitertes Angebot von Programmen und neue Formate, Aufzeichnungen und Live-Übertragungen ein vielfältiges Programm. Ziel ist es ein klares Ja zur Kultur. Denn die anhaltenden Einschränkungen kultureller Publikumsveranstaltungen durch die Pandemie haben weiterhin massive Auswirkungen für Kunst und Kultur, für Künstlerinnen und Künstler und ihr Publikum überall in Europa. Das Programm gibt es hier.

Auch die Videos des Netzwerk-Projektes »Vom Unbehagen in der Fiktion« können Sie online einsehen. Ob Autofiktion, Memoiren oder personal Essay – viele der meist beachteten Texte bewegen sich im Bereich zwischen Fiction und klassischer Non-Fiction. Aber was ist eigentlich das Faszinierende an ‚wahren‘ Geschichten? Welche gesellschaftspolitischen Umstände sorgen für den Boom des Autofiktionalen? Und wer darf wahre Stoffe überhaupt zu einer fiktionalen Geschichte verweben? Um all diese Fragen geht es in der Reihe »Vom Unbehagen in der Fiktion«. Autorinnen, Autoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler blicken an fünf Abenden auf Formen, Ursachen und Folgen des autobiografischen, autofiktionalen und dokumentarischen Erzählens. Die Aufzeichnungen der Veranstaltungen sind auf literaturhaus.net nachzusehen.

Mit diesen Hinweisen werden Ihre Weihnachtstage hoffentlich erholsam und abwechslungsreich.

Das Literaturhaus-Team wünscht Ihnen frohe Feiertage. Bleiben Sie gesund.

 

 

09.12.

Empfehlungen vom Gemischten Doppel

Annemarie Stoltenberg

  • Kristof Magnusson: »Ein Mann der Kunst«. Kunstmann, € 22,–
  • Karin Kalisa: »Bergsalz«. Droemer, € 20,–
  • Christoph Peters: »Dorfroman«. Luchterhand, € 22,–
  • Thilo Wydra: »Romy & Alain. Eine Liebe in Paris«. Heyne, € 22,–
  • Rafael Horzon: »Das neue Buch«. Suhrkamp, € 20,–
  • Christian v. Ditfurth: »Terrorland«. C. Bertelsmann, € 15,–
  • Maria Popova: »Findungen«, Übersetzung: Stefanie Schäfer/Heike Reissig/Tobias Rothenbücher. Diogenes, € 28,–
  • Tom Krausz/Elke Heidenreich/Urs Heinz Aerni: »Aves – Vögel«. Dölling und Galitz, € 32,–

Rainer Moritz

  • Bernd-Jürgen Fischer (Hrsg.): »Auf der Suche nach Marcel Proust«. Reclam, € 28,–
  • Christian Brandstätter (Hrsg.): »Das Wiener Kaffeehaus«. Brandstätter, € 60,–
  • Hallgrímur Helgason: »60 Kilo Sonnenschein«, Übersetzung: Karl-Ludwig Wetzig. Tropen, € 25,–
  • Tarjei Vesaas: »Die Vögel«, Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel. Guggolz, € 23,–
  • Sebastian Barry: »Tausend Monde«, Übersetzung: Hans-Christian Oeser. Steidl, € 24,–
  • Nigel Slater: »Greenfeast. Herbst – Winter«, Übersetzung: Sofia Blind. DuMont, € 28,–
  • Wilhelm Bode: »Tannen«. Matthes & Seitz, € 20,-
  • Gustave Flaubert: »Lehrjahre der Männlichkeit«, Übersetzung: Elisabeth Edl. Hanser, € 42,–

Stephan Samtleben

  • Jan Bürger: »Zwischen Himmel und Elbe«. C. H. Beck, € 24,–

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