Literatur im TV
Jeden Monat gibt es einzigartige Literaturverfilmungen in Fernsehen und in der Mediathek. Die beliebten ARTE-Magazine liegen kostenlos bei uns im Haus aus – solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen zu den Filmen auf arte.tv/de
Im Januar auf ARTE
Sonntag, 11. Januar um 14.45 Uhr
»Stolz und Vorurteil« (Pride and Prejudice)
Literaturverfilmung, F/GB 2005
England, spätes 18. Jahrhundert: Mrs. Bennett drängt ihre fünf Töchter zur Heirat. Als der wohlhabende Junggeselle Mr. Bingley und sein kultivierter Freund Mr. Darcy eine Sommerresidenz in der Nachbarschaft beziehen, steigt die Aufregung bei den Schwestern. Doch Stolz und Vorurteil drohen Lizzies Liebe zu Mr. Darcy zu zerstören. Verfilmung des Romans von Jane Austen.
Montag, 12. Januar um 14.00 Uhr
»Abbitte« (Atonement)
Literaturverfilmung, GB 2007
England 1935: Indem sie den Liebhaber ihrer Schwester fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt, zerstört die 13-jährige Briony das Leben und die Liebe zweier Menschen. Verfilmung des Romans von Ian McEwan.
Noch bis 17. Januar 2026 auf arte.tv
»Der geteilte Himmel«
Literaturverfilmung, DDR 1964
DDR, 1960er Jahre: Nach einem Nervenzusammenbruch kehrt Rita in ihr Heimatdorf zurück. In Rückblenden entfaltet sich ihre Liebesgeschichte mit dem zehn Jahre älteren Manfred. Während Rita sich mit den Zuständen in der DDR arrangiert, wächst Manfreds Unzufriedenheit, der Bau der Mauer wird zur Zerreißprobe für ihre Liebe. Der DEFA-Film von Konrad Wolf beruht auf der der gleichnamigen Erzählung von Christa Wolf.
Noch bis 19. Februar 2026 auf arte.tv
»Wolf Hall«
Serie, Großbritannien 2024
Mit Kalkül und Scharfsinn steigt Thomas Cromwell zum wichtigsten Berater am Hof von Heinrich VIII. auf. Beide Staffeln der Erfolgsserie nach den Romanen von Hilary Mantel sind online verfügbar, Staffel 2 läuft als Erstausstrahlung im TV.
Bis 24. Februar 2026 auf arte.tv
»Hannah Arendt: Eine Jüdin im Pariser Exil«
Porträt, D 2025
Am 4. Dezember 2025 jährt sich der Todestag der bedeutenden Denkerin zum 50. Mal: Hannah Arendts Positionen zum Jüdisch-Sein, zum Verhältnis Israel und Palästina und zu autoritär-totalitären Systemen scheinen aktueller denn je. Mit dem Biografen Thomas Meyer begibt sich die Dokumentation in die Zeit ihres Pariser Exils. Hierhin floh Hannah Arendt im März 1933 als deutsche Jüdin vor den Nazis. An der Seine legte sie die Grundlagen für ihre späteren Werke, durch die sie weltweite Anerkennung erlangen sollte.
Noch bis 10. März 2026 auf arte.tv
»Miss Austen«
Miniserie, GB 2024
England, 1830: 13 Jahre nach dem Tod von Jane Austen setzt sich ihre Schwester Cassandra das Ziel, den Ruf der Schriftstellerin zu wahren. Sie sucht nach einem Bündel Brief, die Jane verfasst hat – denn Mary Austen, die Witwe ihres Bruders plant deren Veröffentlichung. Die Serie entwirft ein berührendes Porträt zweier Schwestern, deren innige Bindung zwischen Pflicht, Erinnerung und verborgenem Schmerz schwankt. Auf mehreren Zeitebenen entfaltet sich ein vielschichtiges Drama über Loyalität, weibliche Selbstbestimmung und den Preis literarischer Unsterblichkeit.
Bis 14. März 2026 auf arte.tv
»Jane Austen – Literatur und Leidenschaft«
Porträt, Deutschland/Großbritannien 2025
Vor 250 Jahren, am 16. Dezember 1775, wurde Jane Austen geboren. Die Karriere der britischen Schriftstellerin war beispielhaft, ihre Hauptwerke »Stolz und Vorurteil« und »Emma« zählen zu den Klassikern der englischen Literatur. Das Porträt erzählt vom Leben der Pfarrerstochter unf taucht in die Welt ihrer Romane ein, deren Heldinnen vor allem junge Frauen im heiratsfähigen Alter sind. Heute erfreuen sich Austens Werke größter Beliebtheit und multimedialer Präsenz.
Bis 31. Mai 2026 auf arte.tv
»Rilke – Du musst Dein Leben ändern«
Kulturdokumentation, D 2025
Geboren 1875 in Prag, wurde Rainer Maria Rilke schon zu Lebzeiten zum europäischen Dichter par excellence. Heute tragen Popstars wie Lady Gaga seine Verse als Tattoo. Die Doku erzählt, wie Rilke jahrelang um die Vollendung seines Hauptwerkes „Duineser Elegien“ rang.
Bis 21. Juni 2026 auf arte.tv
»Roman, Sex & Satire: »Portnoys Beschwerden««
Kulturdoku, Frankreich 2025
1969 löste Philip Roths Roman »Portnoys Beschwerden« ein literarisches und gesellschaftliches Erdbeben aus. Dieser ebenso skandalöse wie urkomische Bekenntnisroman bricht Tabus in Bezug auf Sexualität, Schuld sowie jüdische Religion und Kultur. Von den einen als obszön verurteilt, von den anderen als Meisterwerk gepriesen, spaltete er die USA und machte seinen Autor zu einer umstrittenen Ikone. Aber würde das Buch auch einen Skandal auslösen, wenn es heute erschiene?
Unter arte.tv/literature sind weitere Dokumentationen zu Skandalromanen der Weltliteratur zu sehen, darunter »Onkel Toms Hütte«, von Harriet Beecher Stowe, »Die Kunst der Freude« von Goliarda Sapienza und »Skandalöse Liebschaften« von Choderlos de Laclos..


