NEWS

17.04.

Hamburger Buchhandlungspreis 2018

Eine Würdigung der Literatur und des kulturellen Lebens in Hamburg 

Zum dritten Mal vergibt die Hamburger Behörde für Kultur und Medien den Hamburger Buchhandlungspreis. Zudem wird ein Sonderpreis für das beste spezialisierte Sortiment verliehen.

Gesucht werden besonders engagierte inhabergeführte Buchhandlungen mit maximal drei Filialen. Der Hamburger Buchhandlungspreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird zum festlichen Abschluss der Langen Nacht der Literatur vergeben. Zusätzlich wird der mit 2.000 Euro dotierte Sonderpreis an eine Buchhandlung vergeben, die ein inhaltlich spezialisiertes Sortiment anbietet. Der Preis würdigt damit die zentrale Rolle, die der Buchhandel für die Vermittlung von Literatur und für das kulturelle Leben in Hamburg spielt.

»In Hamburg gibt es mehr als 80 ›geistige Tankstellen‹, wie Helmut Schmidt die Buchhandlungen einmal genannt hat. Sie alle stehen für gute klassische Beratung und sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration. Häufig sind die Buchhandlungen wichtige kulturelle Zentren ihres Stadtteils. Deshalb setzen wir in Hamburg ein Zeichen und ehren den großartigen Einsatz der Buchhändlerinnen und Buchhändler, deren Ziel es ist, jeden Tag aufs Neue für das Lesen zu begeistern«, so der Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda. 

Mitglieder der Jury sind in diesem Jahr: 

  • Dr. Thomas Andre (Feuilletonredakteur Hamburger Abendblatt),
  • Thomas Bleitner und Ragna Lüders-Cords (Inhaber Buchhandlung & Antiquariat Lüders, Gewinner des Buchhandlungspreises 2016),
  • Dr. Antje Flemming (Literaturreferentin Behörde für Kultur und Medien),
  • Carola Markwa (Geschäftsführerin Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Nord e.V.),
  • Prof. Dr. Rainer Moritz (Leiter Literaturhaus Hamburg)
  • Rita Schmitt (Leitung Fachbereich Lektorat, Zentralbibliothek, Hamburger Öffentliche Bücherhallen)

Inhabergeführte Buchhandlungen können sich ab sofort für den Hamburger Buchhandlungspreis 2018 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai

Die Verleihung findet am 1. September in der Hamburger Kunsthalle statt. 

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Seite Hamburg.de.

13.04.

Martin Korte im Philosophischen Café am 17.4.

Der Neurobiologe Martin Korte forscht seit Jahren über die zellulären Grundlagen des Lernens, Erinnerns und Vergessens. Er ist Professor an der TH Braunschweig und erreicht mit seinen Büchern ein großes Publikum. Er hat unter anderem »Wie Kinder heute lernen: Was die Wissenschaft über das kindliche Gehirn weiß« und »Jung im Kopf: Erstaunliche Einsichten der Gehirnforschung in das Älterwerden« veröffentlicht. Sein neues Buch »Wir sind Gedächtnis: Wie unsere Erinnerungen bestimmen, wer wir sind« (DVA) ist der Grund für die Einladung und Ausgang für das Gespräch im Philosophischen Café am Dienstag, den 17.4., um 19.00 Uhr. Weiter lesen ...

»Das Gedächtnis hat in unseren Gehirnen keinen festen Platz. Es gibt für unser Gedächtnis keine Festplatte im Kopf. Hardware und Software sind im Gehirn miteinander verwoben.« (Martin Korte)

Text zur Vorbereitung (PDF)

 

12.04.

Happy Birthday Karl Marx!

Gemeinsames Programm von ARTE und Netzwerk der Literaturhäuser zum 200. Geburtstag

Karl Marx: ein Denker, an dem sich bis heute die Geister scheiden. Marx selbst formulierte den Anspruch, »die Welt zu verändern« – er konnte nicht ahnen, in welchem Ausmaß das für sein Werk zutreffen würde. Aus Anlass seines 200. Geburtstags am 5. Mai 2018 entstand für ARTE ein Programmschwerpunkt.

Das Netzwerk der Literaturhäuser zeigt in Zusammenarbeit mit dem Kulturpartner ARTE folgende Dokumentarfilme noch vor der Erstausstrahlung: »Marx und seine Erben« von Peter Dörfler zeichnet die Wirkungsgeschichte der Marx’schen Denkansätze nach. »Fetisch Karl Marx« von Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier widmet sich der Frage nach der Aktualität von Marx.

In vielen Literaturhäusern ergänzen Veranstaltungen die Filmpremieren: Wir laden Sie am 2.5. zu einem Philosophischen Café ins Literaturhaus Hamburg ein. Ulrike Herrmann und Jürgen Neffe sprechen über die Aktualität von Karl Marx. Vorher zeigen wir den Film »Fetisch Karl Marx«. Weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite.

Besuchen Sie uns und unsere Netzwerk-Partner:

  • Literarisches Zentrum Göttingen, 9.3.: Marx und seine Erben
  • Literaturhaus Rostock, 10.4.: Fetisch Karl Marx
  • Literaturhaus Zürich, 11.4.: Marx und seine Erben, Fetisch Karl Marx
  • Literaturhaus Basel, 12.4.: Marx und seine Erben
  • Literaturhaus Wien, 16.4.: Marx und seine Erben, Fetisch Karl Marx
  • Literaturhaus Salzburg, 18.4.: Fetisch Karl Marx
  • Literaturhaus Stuttgart, 18.4.: Marx und seine Erben, Fetisch Karl Marx
  • Literaturhaus Köln, 19.4.: Marx und seine Erben
  • Literaturhaus Wiesbaden Villa Clementine, 19.4.: Fetisch Karl Marx
  • Literarisches Colloquium Berlin, 19.4.: Fetisch Karl Marx
  • Literaturhaus Leipzig / Haus des Buches, 26.4.: Fetisch Marx
  • Literaturhaus Berlin, 27.4.: Marx und seine Erben
  • Literaturhaus Hamburg, 2.5.: Fetisch Karl Marx
  • Literaturhaus Leipzig / Haus des Buches, 2.5.: Marx und seine Erben

Und erleben Sie »Karl Marx« auf ARTE:

Samstag, 28. April, ab 20.15 Uhr
»Karl Marx – der deutsche Prophet« (ARTE/ZDF)
Dokudrama mit Mario Adorf in der Titelrolle und anschließend »Marx und seine Erben« (ARTE/WDR/SWR)
    
Mittwoch, 2. Mai, 21.40 Uhr
»Fetisch Karl Marx« (ARTE/ZDF)

Die Filme sind auch in der ARTE-Mediathek abrufbar, ebenso wie die Webserie »Marie meets Marx« (ARTE/SWR)

Mehr Informationen zu allen Veranstaltungen unter www.literaturhaus.net
und zum ARTE-Schwerpunkt unter www.arte.tv/marx