2.5.

»Exil!«

Peter Graf und Ulrich Faure präsentieren literarische Wortmeldungen aus dem Exil 1933–1950

Nationalsozialismus, Judenverfolgung und Krieg: In der Zeit zwischen 1933 und 1950 lebten viele Literaturschaffende im Exil. Die Flucht aus Deutschland verstreute Schriftsteller und Schriftstellerinnen in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Das Kompendium sammelt erstmals ihre Stimmen aus Zeitschriften für deutschsprachige Exilliteratur wie »Neue Weltbühne«, »Aufbau« oder »Pariser Tageblatt«.

In einer unübertroffenen Bandbreite versammelt »Exil!« (wbg Theiss) kleine Formen der Exilliteratur in einer enormen Vielfalt von Stilen, Schreibweisen und Themen. Die drei Bände, deren Textauswahl Hans-Albert Walter oblag, bieten einen repräsentativen Querschnitt, zeigen die außerordentliche Breite des Erzählens in der Emigration und stellen eine beispiellose Sammlung von im Exil entstandener Kurzprosa dar. 

Die Herausgeber Peter Graf und Ulrich Faure stellen diese einzigartige Anthologie deutschsprachiger Exilliteratur vor. Viele Texte bedeutender und unbekannterer Autoren und Autorinnen werden mit dieser Sammlung nach langer Zeit wieder zugänglich gemacht – ein wertvoller Beitrag zur deutschen Literaturgeschichte und zugleich ein Lesebuch von erstaunlich-erschreckender Aktualität.

Lesung: Anjorka Strechel

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Im Rahmen der »Tage des Exils Hamburg«, einer Initiative der Körber-Stiftung, mit freundlicher Unterstützung der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, Medienpartner NDR Info, Kulturpartner NDR Kultur

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Informationen
Datum
Dienstag, 2.5.2023
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 12,– / 8,– / Streaming € 6,–
Ort
Literaturhaus

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