28.2.

»Prosaische Passionen«

Sandra Kegel präsentiert die weibliche Moderne in Short Storys

Frauen schreiben anders! Katherine Anne Porter schreibt anders als Eileen Chang, Alfonsina Storni anders als Marina Zwetajewa, Edith Wharton anders als Else Lasker-Schüler, Clarice Lispector anders als Carson McCullers, Marguerite Duras anders als Tania Blixen, Djuna Barnes anders als Grazia Deledda, Selma Lagerlöf anders als Silvina Ocampo, Anaïs Nin anders als Tove Ditlevsen und Sofja Tolstaja anders als Virginia Woolf.

»Prosaische Passionen« (Manesse), die erste globale Prosasammlung weiblichen Schreibens um und nach 1900, zeigt: Die literarische Moderne war ganz wesentlich weiblich. Nicht nur in Europa, überall auf der Welt veränderte sich das künstlerische Selbstverständnis von Frauen grundlegend. Sie eroberten sich kreative Freiräume, machten weibliches Denken und Fühlen literaturfähig, vor allem aber schufen sie große Erzählkunst und behaupteten sich so auf dem Feld der Hochliteratur, die bis dahin als exklusive Männerdomäne galt. Ab 1900 ist Weltliteratur mehr als ein Gruppenbild mit Dame.

Sandra Kegel, renommierte Literaturkritikerin und Feuilletonchefin der »FAZ«, hat für diesen einzigartigen Band moderne Kurzprosa aus aller Frauen Länder zusammengetragen – Klassikerinnen neben solchen, die erst noch entdeckt werden wollen. Die 101 Short Storys bieten ein überfälliges Panorama weiblicher Erzählkunst.

Moderation: Rainer Moritz 
Lesung: Marta Dittrich

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Informationen
Datum
Dienstag, 28.2.2023
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 12,– / 8,– / Streaming € 6,–
Ort
Literaturhaus

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28.2.
Datum:
28.2.2024
Zeit:
19.30
Uhr
Eintritt:
12,– / 8,– / Streaming € 6,–
Ort:
Literaturhaus
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Zeit:
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Eintritt:
14,– / 10,– / Streaming € 6,–
Ort:
Literaturhaus