2.12.

Hamburger Literaturpreise 2019

Die Behörde für Kultur und Medien vergibt elf Preise in sieben Kategorien

Der Wettbewerb um die Hamburger Literaturpreise hat 2019 eine Frischzellenkur erfahren: Vom Namen über das Verfahren bis hin zur Verleihung ist alles neu. Nun werden die elf Preise in sieben Kategorien vergeben: Roman, Erzählung, Lyrik/Drama/Experimentelles und Literarische Übersetzungen. Hinzugekommen sind je eine Auszeichnung für Comics und für Kinder- und Jugendbücher sowie das »Buch des Jahres«. Insgesamt verteilt die Kulturbehörde ein Preisgeld von 57.000 Euro. Wer von den sage und schreibe 275 Bewerberinnen und Bewerbern sich darüber nebst einer Urkunde, überreicht von Kultursenator Carsten Brosda, freuen darf, lag in den Händen einer kompetenten Jury. Diese besteht aus John Cohen (cohen+dobernigg Buchhandel), Judith Liere (Literaturredakteurin beim »stern«), Daniel Mellem (Preisträger 2018), Stefan Pluschkat (Übersetzungspreisträger 2018) und Judith Weber (Lektorin Mare Verlag).

Die Preisverleihung Anfang Dezember ist seit jeher ein fester Termin in den Kalendern aller Hamburger Literatur-Aficionados. Mit Minilesungen, kurzen Gesprächen mit den Geehrten, Songs der Musikerin Zara Akopyan und einem Spezial-Set von DJane Miss Alaska wird der Abend auch zu einem fröhlichen Fest der Literatur, der Entdeckungen und des Kennenlernens.

Die mit je 6.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten in der Kategorie:

  • »Buch des Jahres«: Saša Stanišić für »Herkunft«
  • Roman: Tamar Baumgarten-Noort für »Ans Licht«; Katrin Seddig für »Eine deutsche Familie« 
  • Erzählung: Sven Lenz für »Nebenrolle«; Julia Ditschke für »Mutter. Zwölf Versuche«
  •  Lyrik/Drama/Experimentelles: Ulrike Syha für das Theaterstück »Der öffentliche Raum« 
  • Kinder- und Jugendbuch: Cornelia Franz für »Calypsos Irrfahrt«
  • Comic: Karina Tungari für »Ahh … Das Gras auf der anderen Seite ist nicht immer grüner«

Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise in der Kategorie Literarische Übersetzungen gehen an:

  • Dagmar Mißfeldt für die Übersetzung des Romans »Beinahe Herbst/Nærmere høst« von Marianne Taurin aus dem Norwegischen
  • Britt Somann-Jung für die Übersetzung des Romans »In guten wie in schlechten Tagen/An American Marriage« von Tayari Jones aus dem amerikanischen Englisch
  • Claudia Steinitz für die Übersetzung des Romans »Querwege/La traversière« von Albertine Sarrazin aus dem Französischen

Eine Veranstaltung der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Am 16. Januar 2020 wird es im Nachtasyl eine Lesung mit den Preisträgerinnen und Preisträgern geben.

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Informationen
Datum
Montag, 2.12.2019
Zeit
19.00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Ort
Literaturhaus

nächste Termine

Herta Müller © Stephanie von Becker
19.2.
auswärts
Datum:
19.2.2020
Zeit:
20.00
Uhr
Eintritt:
25,– / 15,– (Preis für Mitglieder des Literaturhaus-Vereins)
Ort:
Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39
Gerhard Ernst © FAU, Christoph A. Hellhake
25.2.
Datum:
25.2.2020
Zeit:
19.00
Uhr
Eintritt:
12,–/8,–
Ort:
Literaturhaus
Gedankenflieger © Gunter Glücklich
26.2.
ab 6
Datum:
26.2.2020
Zeit:
09.00/11.00
Uhr
Eintritt:
90,– pro Klasse
Ort:
Literaturhaus