4.6.

Schwanenwik goes Altonale

Frische Bücher aus Hamburg: Marie-Alice Schultz und Anselm Neft lesen aus ihren neuen Romanen

Hamburg hat eine höchst lebendige Literaturszene und zwei der aktivsten Mitglieder stellen ihre neuen Bücher vor: Marie-Alice Schultz ist Autorin und bildende Künstlerin. 2017 gewann sie für einen Auszug aus ihrem Debütroman »Mikadowälder« (Rowohlt) den Hamburger Förderpreis für Literatur. Außerdem ist sie Redaktionsmitglied der Hamburger Literaturzeitschrift »tau«. In ihrem poetischen wie klugen Roman geht es um Wahlverwandtschaft und Liebe und Herrn Tsarelli, einen ehemaligen Meister im Diskuswerfen, dessen eigenartige Familie und melancholische Freunde: »Schultz hat eine feine Beobachtungsgabe für Annäherungen, für die Unsicherheiten zwischen Menschen, die sich ihre Merkwürdigkeiten nahebringen und doch ihre Eigenständigkeit bewahren wollen«, schreibt die »taz«.

Anselm Neft gehört der Lesebühne »Liebe für alle« an. Sein Roman »Die bessere Geschichte« (Rowohlt) erzählt aufwühlend über Führung und Verführung: Der 13-jährige Tilman kommt auf ein Internat an der Ostsee, geleitet von dem unkonventionellen Lehrerpaar Wieland, das mit seinen Methoden eine Katastrophe provoziert. 27 Jahre später will eine ehemalige Mitschülerin das Geschehene öffentlich machen. »Neft gibt mit seinem mitreißend geschriebenen Buch all jenen eine Stimme, die ähnliches erlebt haben – und die doch bis heute schweigen müssen. Dafür ist ihm nicht genug zu danken«, so »Spiegel Online«.

Moderation: Antje Flemming

In Kooperation mit der literatur altonale

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Informationen
Datum
Dienstag, 4.6.2019
Zeit
20.00 Uhr
Eintritt
Zahle, so viel du willst!
Ort
Tisch und Stuhl, Gaußstraße 60

nächste Termine

Lina Beckmann © Jeanne Degraa
19.11.
Datum:
19.11.2019
Zeit:
19.30
Uhr
Eintritt:
12,–
Ort:
Literaturhaus
Gabriele von Arnim © Dorothea von Haeften
20.11.
Datum:
20.11.2019
Zeit:
19.30
Uhr
Eintritt:
12,–/8,–
Ort:
Literaturhaus
»Mulysses« von Øyvind Torseter
25.11.
auswärts
ab 5
Datum:
25.11.2019
Zeit:
10.00–19.00
Uhr
Eintritt:
Eintritt frei
Ort:
Zentralbibliothek, Hühnerposten 1