11.3.

Gebundenes Leben: Unser Europa – Was ist das? (1)

Das Ende der Sprachlosigkeit – Zsófia Bán und Terézia Mora

Wieder und wieder müsse man dieselben Sätze sagen, immer lauter und verzweifelter, so schrieb Zsófia Bán 2013 in einem Essay über Ungarn. Aber das sei besser als die Hoffnungslosigkeit. Gegen diese schreibt auch Terézia Mora. Ob in ihren Romanen und Erzählungen oder in ihrer Dankesrede zum Georg-Büchner-Preis – sie nennt die Dinge beim Namen, und das in einer besonderen Sprache. Gegen Schweigen und Lethargie zu schreiben – das verbindet die beiden Schriftstellerinnen Terézia Mora und Zsófia Bán so wie ihre ungarischen Wurzeln.

Eine Sprache zu finden, die einen Dialog über persönliche, geografische und ideologische Grenzen hinweg möglich macht, ist in Zeiten wachsender Entfremdung zwischen West- und Mittelosteuropa eine große Herausforderung. Wie kann es gelingen, Sprachlosigkeit im Kleinen und im Großen zu überwinden? Welche Verbindungen bestehen zwischen Sprache und Identität? In der vierteiligen Reihe »Gebundenes Leben« geben Autorinnen und Autoren aus Ost und West Denkanstöße zur Zukunft Europas.

Moderation: Lothar Müller

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Körber-Stiftung und Literaturhaus Hamburg

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Informationen
Datum
Montag, 11.3.2019
Zeit
19.00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Ort
Ort: KörberForum, Kehrwieder 12

nächste Termine

Karl-Heinz Ott © Peter-Andreas Hassiepen
23.4.
Datum:
23.4.2019
Zeit:
19.30
Uhr
Eintritt:
12,– /8,–
Ort:
Literaturhaus
Felix von Manteuffel © Christoph Grunert
24.4.
Datum:
24.4.2019
Zeit:
19.30
Uhr
Eintritt:
12,– /8,–
Ort:
Literaturhaus
Antje Herden © Rüdiger Wenig
25.4.
8+
Datum:
25.4.2019
Zeit:
09.30/11.00
Uhr
Eintritt:
Eintritt frei
Ort:
Literaturhaus