11.9.

Michael Ondaatje

stellt seinen neuen Roman »Kriegslicht« vor

»Im Jahr 1945 gingen unsere Eltern fort und ließen uns in der Obhut zweier Männer zurück, die möglicherweise Kriminelle waren.« So märchenhaft und in jedem Falle mysteriös beginnt »Kriegslicht« (Hanser; Übersetzung: Anna Leube). Der 14-jährige Nathaniel und seine 16-jährige Schwester Rachel werden kurz nach Kriegsende in der Obhut eines ominösen Mannes, den sie den »Falter« getauft haben, zurückgelassen. Nach und nach wird klar, dass der Falter und die anderen ungewöhnlichen Gestalten in ihrem Leben mehr mit dem Krieg und der Vergangenheit ihrer Mutter Rose zu tun hatten, als sie bisher ahnten. Jahre später versucht Nathaniel, jetzt Archivar, Licht ins Dunkel seiner Erinnerungen zu bringen: Wohin ging Rose, als sie ihren schweren Koffer zurückließ? Warum kommt sie so plötzlich zurück, ohne jegliche Erklärung? Und welche Rolle spielte sie wirklich im Krieg und für die britischen Spionagedienste?

Ondaatje füttert seine Leser meisterhaft mit kleinen Details, die im Laufe dieser melancholischen Geschichte zu einem Gebilde zusammenwachsen und sich immer weiter verdichten bis Nathaniel die Wahrheit erkennt.

Michael Ondaatje wurde 1943 in Sri Lanka geboren und lebt in Toronto. 1992 bekam er für seinen Roman »Der englische Patient« den Man Booker Prize und durch ihn weltweite Aufmerksamkeit.

Moderation: Jan Ehlert
Deutsche Lesung: Matti Krause

Eine gemeinsame Veranstaltung von NDR Kultur und Literaturhaus Hamburg, mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Kanada

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Informationen
Datum
Dienstag, 11.9.2018
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 14,– /10,–
Ort
Rolf-Liebermann-Studio, Oberstraße 120

nächste Termine

Cover (Ausschnitt) © Carlsen
22.10.
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Eintritt:
3,–
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23.10.
auswärts
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Eintritt frei
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23.10.
Datum:
23.10.2018
Zeit:
19.30
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kein Eintritt
Ort:
Literaturhaus