27.3.

Gebundenes Leben – alles Digital, alles gut? (2)

Abgeschaltet – Josefine Rieks liest aus ihrem Debütroman »Serverland«

Man stelle es sich einmal vor – kein Internet, seit Jahrzehnten schon nicht mehr, die Überreste des digitalen Zeitalters sind alt und wertlos, Elektroschrott. In Josefine Rieks’ Romandebüt »Serverland« ist das die Realität, in der eine Gruppe von Aktivisten rund um den schüchternen Deutsche-Post-Mitarbeiter und Computerexperten Reiner lebt und aufwächst. Diese Jugendlichen erwecken eines Tages tote Server mithilfe einer Autobatterie wieder zum Leben und entdecken das Internet und seine Freiheit als unbekanntes, unbelebtes Relikt der Vergangenheit neu. »Serverland« ist ein sezierender und intelligenter Blick auf unser Heute, und Anlass, über ein Leben ohne Internet zu sprechen.

Josefine Rieks, 1988 in Höxter geboren, studierte Philosophie und lebt in Berlin. Sie schrieb das Drehbuch zum No-Budget-Film »U 3000 – Tod einer Indieband«. 2017 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium.

Moderation: Christoph Bungartz

Die Lesung ist die zweite Veranstaltung der vierteiligen Kooperation von Körber-Stiftung und Literaturhaus Hamburg, die unter dem Titel »Gebundenes Leben – Alles digital, alles gut?« steht.

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Informationen
Datum
Dienstag, 27.3.2018
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 12,– /8,–
Ort
Literaturhaus

nächste Termine

Gerhard Ernst © FAU, Christoph A. Hellhake
25.2.
Datum:
25.2.2020
Zeit:
19.00
Uhr
Eintritt:
12,–/8,–
Ort:
Literaturhaus
Gedankenflieger © Gunter Glücklich
26.2.
ab 6
Datum:
26.2.2020
Zeit:
09.00/11.00
Uhr
Eintritt:
90,– pro Klasse
Ort:
Literaturhaus
Leona Stahlmann © Simone Hawlisch
26.2.
Datum:
26.2.2020
Zeit:
19.30
Uhr
Eintritt:
12,–/8,–
Ort:
Literaturhaus