13.3.

Kristine Bilkau

liest aus ihrem neuen Roman »Eine Liebe, in Gedanken«

Wer waren unsere Eltern? Lebten sie das Leben, das sie leben wollten? Waren sie glücklich? Und wieso stellen wir uns derlei Fragen meist erst dann, wenn es bereits zu spät ist? In ihrem neuen Roman geht Kristine Bilkau diesen Fragen auf den Grund.

Hamburg im Jahr 1964. In der Straßenbahn trifft die 22-jährige Antonia auf Edgar, der ihr fortan nicht aus dem Kopf geht. Einem ersten schüchternen Lächeln folgt eine erste, ebenso schüchterne Verabredung. Der erste gemeinsame Kinobesuch, der erste Kuss – bald schon schmieden sie zusammen Zukunftspläne. Die Welt wollen sie bereisen, auswandern, vielleicht nach Hongkong. Doch die hochfliegenden
Träume scheitern an der Realität des Alltags: Während Edgar seine Karriere in einer Außenhandelsfirma vorantreibt, fühlt Antonia sich zurückgelassen. Zusehends driftet das gemeinsame Leben des jungen Paares auseinander, bis die Beziehung zerbricht. Als Jahre später Antonias Tochter im Nachlass der Mutter auf ein Bündel alter Briefe stößt, beschließt sie, Edgar zu finden. Ein einziges Mal will sie ihm begegnen. Dem Mann, der für Antonia bis zuletzt die eine große Liebe blieb, »Eine Liebe, in Gedanken« (Luchterhand).

Kristine Bilkau, geboren 1974, lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Sie studierte Geschichte und Amerikanistik. Für ihren Debütroman »Die Glücklichen« erhielt sie unter anderem den Klaus-Michael Kühne-Preis sowie einen der Hamburger Förderpreise für Literatur.

Moderation: Heide Soltau

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Informationen
Datum
Dienstag, 13.3.2018
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 10,– /6,–
Ort
Literaturhaus

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