15.1.

WOLFGANG BÜSCHER

stellt sein neues Buch »Ein Frühling in Jerusalem« vor

»Ein Brot ist Jerusalem, ein hartes Brot, gebacken nach uraltem Rezept, gewürzt mit Geschichten, Geheimnissen, Prophetien. Als habe jemand das alles lange geknetet und in den Jahrtausendofen geschoben, so einen, wie ich sie frühmorgens sah, wenn die Bäckerjungen aus den väterlichen Backhöhlen stiegen, das duftende Brot auf Brettern auf der Schulter tragend.«

Zuletzt nahm uns Wolfgang Büscher mit auf einen Abenteuertrip durch God’s Own Country (»Hartland. Zu Fuß durch Amerika«) und nun dürfen wir ihm auf fast zweitausend Jahre alten Spuren folgen. Zwei Monate hat er in der Altstadt von Jerusalem gelebt, ein Ort, aufgeladen mit Religion, Prophetie, Politik. In all das taucht Büscher ein, verbringt die Tage im arabischen, christlichen, jüdischen Viertel, in den halbdunklen Gassen und Souks, auf der Via Dolorosa, an der Klagemauer und in Gewölben, in denen arabische Männer Kardamomkaffee trinken und Wasserpfeife rauchen. Er läuft durchs Kidrontal, durch den Garten Gethsemane, wandert über das Dach von Jerusalem und lässt sich eine Nacht lang in der Grabeskirche einschließen.

Mit »Ein Frühling in Jerusalem« (Rowohlt Verlag) ist ein eindringlicher Text entstanden, wie ihn nur der »Zeit«-Journalist Wolfgang Büscher, Kurt-Tucholsky- und Ludwig-Börne-Preisträger, zu schreiben vermag. Ein Autor, der sich intensiv auf die unerschöpfliche Vergangenheit und die faszinierende Gegenwart der Stadt einlässt.

Moderation: Stephan Lebert

Kulturpartner NDR Kultur

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Informationen
Datum
Donnerstag, 15.1.2015
Zeit
19:30 Uhr
Eintritt
€ € 10,– / 8,–  /  6,–
Ort
Literaturhaus

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