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24.05.

Grenzenloses Hören im Literaturhaus

Individuelle Hörunterstützung mit der MobileConnect App und der Streaming-Anlage von Sennheiser

Mit der Streaming-Anlage von Sennheiser ist jetzt grenzenloses Hören im Literaturhaus möglich. So bekommen Menschen mit und ohne Hörhilfe (Hörgerät oder CI) eine individuelle Hörunterstützung geboten und erleben unsere Veranstaltungen in vollem Klang. Mit dem eigenen Smartphone oder einem unserer Leihempfänger können Sie die kostenfreie MobileConnect App starten und in das Netzwerk einwählen. Für ein optimales Hörerlebnis sorgt die individuelle Klanganpassung der App.

Funkempfänger, Induktionsschleifen und Kopfhörer stellen wir für Sie bereit. Wenn Sie ihr eigenes Smartphone benutzen, bitten wir Sie Ihre persönlichen Kopfhörer mitzubringen. Es empfiehlt sich die MobileConnect App vor Ihrem Besuch zu installieren. Sprechen Sie uns auch gerne bei den Veranstaltungen an.

Weitere Informationen finden Sie in dem PDF-Dokument »Barrierefreier Hörgenuss«.

15.05.

Titelliste für März & Moritz & 1 Gast

Gast der 28.Folge der Literaturhausreihe »März & Moritz« ist der Schweizer Literaturhauskritiker und promovierte Germanist Roman Bucheli. Er verantwortet seit vielen Jahren das Literaturressort in der »Neuen Zürcher Zeitung«, gilt als einer der sensibelsten, genauesten Vertreter seiner Zunft und ist Mitglied zahlreicher Literaturpreisjurys.

 Folgende fünf Titel werden besprochen:

  • Gert Loschütz: »Ein schönes Paar« (Schöffling & Co)
  • ​Flannery O'Connor: »Keiner Menschenseele kann man noch trauen« (Arche)
  • Thomas Hardy: »Jude Fawley, der Unbekannte« (Hanser)
  • George Saunders: »Lincoln im Bardo« (Luchterhand)
  • ​Pierre Chappuis: »So weit die Stimme reicht« (Limmat)
11.05.

Philosphisches Café Extra mit Manfred Spitzer am 16.5.

Thema: Einsamkeit

Manfred Spitzer ist Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. Er wurde in Medizin und in Philosophie promoviert und hat parallel zu diesen Fächern auch ein Psychologiestudium abgeschlossen. Er hat die Erforschung des Lernens in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt und an der Universität Ulm das »Transferzentrum Neurowissenschaften und Lernen« gegründet. Es betreibt eigene Forschungen und soll die Erkenntnisse der Wissenschaften für den Alltag in Schulen, Kindergärten und wo immer gelernt wird, aufbereiten.

»Jedes Gehirn ist das Protokoll seiner Benutzung.« So lautet Spitzers übergreifende These. Wir agieren aus unserer Geschichte. Aber wir können unsere Zukunft selbst bestimmen – auf der Basis dessen, was wir bisher geworden sind. In den vergangenen Jahren hat sich Spitzer mit kontroversen Thesen zur Mediennutzung, Computerspielen und dem Internet in Büchern zu Wort gemeldet, die durchweg Bestseller wurden und deren scharfe Thesen auch Widerspruch hervorrufen. Das gilt auch für sein eben erschienenes Buch über Einsamkeit. Aber wer sagt denn, dass nur Thesen, die überwiegend auf Zustimmung stoßen, fruchtbar sind?

Wir freuen uns auf einen streitbaren Denker und Forscher, der sich mutig und mit Verve einmischt. Zur Vorbereitung empfehlen wir zwei Interviews, eines auf Deutschlandfunk Kultur und eines auf NDR Kultur, die Sie auszugsweise im PDF zusammengestellt finden.

Texte zur Vorbereitung (PDF)

Philosophisches Café Extra mit Manfred Spitzer zum Thema »Einsamkeit«, Freie Akademie der Künste, Mittwoch, 16.5.2018, 19.00 Uhr, weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite, Karten im Vorverkauf verfügbar.