24.5.

GEBUNDENES LEBEN – SPÄTE LEBENSWAHRHEITEN

Lesung und Gespräch mit Alina Bronsky und Ruth Schweikert

Was heißt Selbstbestimmung? Alina Bronskys »Baba Dunjas letzte Liebe« (Kiepenheuer & Witsch) erzählt von einer alten Frau, die viele Jahre nach dem Reaktorunglück in ihre Heimat Tschernobyl zurückkehrt. Zusammen mit einer Schar skurriler Gleichgesinnter kümmert sie sich nicht um diejenigen, die sie vor den Gefahren warnen. Baba Dunja will ein selbstbestimmtes Leben führen, ohne Rücksicht zu nehmen, auch nicht auf ihre in Deutschland lebende Tochter – ein Vorhaben, das sie erst im fortgeschrittenen Alter realisieren kann. »Was das jenseits von erbaulichen Klischees bedeuten kann, leuchtet Bronsky sehr sensibel aus und führt den Leser dabei immer wieder mit einem Augenzwinkern aufs Glatteis«, schrieb die »Frankfurter Rundschau« über Bronskys Roman, der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 stand.

Ruth Schweikerts »Wie wir älter werden« (S. Fischer), nominiert für den Schweizer Buchpreis 2015, erzählt von unserem ganz normalen, brüchigen Leben und umkreist in wechselnden Perspektiven die Geschichten dreier Generationen, die vom Zweiten Weltkrieg bis in die unmittelbare Gegenwart reichen. Ein Familienroman über das Vergehen der Zeit und die verschlungenen Wege der Liebe – »so fesselnd und suggestiv, dass man die Figuren gern bei der Reise in die Vergangenheit begleitet« (NDR Kultur).

Moderation: Christoph Bungartz

Eine Kooperation von Körber-Stiftung und Literaturhaus Hamburg im Rahmen der vierteiligen Veranstaltungsreihe »Gebundenes Leben – Literatur über das Alter. Gespräche mit Literaten und Publizisten über aktuelle Bücher und über das Alter« – Kulturpartner NDR Kultur

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Informationen
Datum
Dienstag, 24.5.2016
Zeit
19.00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei!
Ort
KörberForum, Kehrwieder 12

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Eintritt:
12,–/8,–
Ort:
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Eintritt:
12,–/8,–
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Eintritt:
Eintritt frei
Ort:
Literaturhaus