14.6.

»MANET – SEHEN«

Hanns-Josef Ortheil spricht über Édouard Manets »Ecke eines Konzertcafés«

Ab Ende Mai 2016 zeigt die Hamburger Kunsthalle aus Anlass ihrer Wiedereröffnung mit »Manet – Sehen. Der Blick der Moderne« eine Ausstellung der Superlative: Mit Meisterwerken von Édouard Manet (1832–1883) präsentiert sie einen der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Malerei, der die Kunst im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter revolutioniert hat. Das Thema der Ausstellung, Manets Blicke, zeigt das Werk des Künstlers in einer neuen Perspektive. Seine Gemälde, die schon im 19. Jahrhundert in den Pariser Salon-Ausstellungen Publikumsmagneten waren, lösten wahre Proteststürme aus. Das lag vor allem an seiner malerischen Strategie, mit bisher unbekannter Direktheit ein spannungsvolles Verhältnis zwischen den Personen im Bild und den Betrachtern herzustellen. Diese bisweilen direkte Ansprache des Betrachters fasziniert bis heute.

Der Literaturwissenschaftler, vielfach ausgezeichnete Romancier und versierte Bildbeschreiber Hanns-Josef Ortheil hat sich eines der Manet’schen Gemälde ausgesucht, um es mit ganz eigenen Augen zu sehen und zu deuten: »Ecke eines Konzertcafés / Coin de café-concert« (1878). Das Bild ist als Leihgabe der Londoner National Gallery während der Manet-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle zu bewundern.

Gesprächspartner: Hubertus Gaßner und Rainer Moritz

In Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle

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Informationen
Datum
Dienstag, 14.6.2016
Zeit
18.00 Uhr
Eintritt
€ 15,–  /  10,–   inkl. Eintritt in die Ausstellung
Ort
Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall 5

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Eintritt frei
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Literaturhaus