18.3.

MATTHIAS POLITYCKI

Am Start: Matthias Politycki mit »42,195. Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken«

Keine andere Leichtathletikdisziplin genießt einen Nimbus wie der über 42,195 km führende geschichtsträchtige Marathonlauf. Dessen Olympiasieger – von Spyridon Louis, Emil Zátopek, Abebe Bikila über Waldemar Cierpinski bis zu Stephen Kiprotich – gehören zu den Legenden des Sports, und so nimmt es nicht wunder, dass der Marathonlauf auch im Breitensport eine ungeheure Popularität erreicht hat. Was ist das, was uns seit Jahren an- und umtreibt, das uns regelmäßig hinaustreibt aus der Geborgenheit unserer Behausungen? Was geht in uns vor, wenn wir laufen, was denken wir dabei und danach und darüber? Und was sagt das womöglich über uns aus und die Gesellschaft, in der wir leben?

Diese Fragen stellt sich Matthias Politycki, der seit über vierzig Jahren schreibt und seit über vierzig Jahren läuft. Er betrachtet einen Sport, der viel mehr ist als eine Freizeitbeschäftigung. In einer globalisierten Welt ist das Laufen zum Minimalkonsens der neuen Weltgemeinschaft geworden. Für ihn selbst ist sein Leben und Schreiben ohne Laufen längst nicht mehr denkbar. In kilometerstrukturierten Kapiteln denkt Politycki in »42,195« (Hoffmann und Campe) über das Laufen nach und erzählt aus dem eigenen Laufleben, welches mit seiner Schriftstellerexistenz verknüpft ist. Moderiert wird er von Denis Scheck, den glaubhafte Zeugen vor etlichen Jahren beim Joggen im Jardin du Luxembourg beobachteten.

Moderation: Denis Scheck

Kulturpartner NDR Kultur

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Informationen
Datum
Mittwoch, 18.3.2015
Zeit
19.30 Uhr
Eintritt
€ 10,– /  8,– /  6,–
Ort
Literaturhaus

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Eintritt:
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Ort:
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