17.05.2012
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donnerstag | 01. märz 2012 | 19:30 uhr

toter salon vol. 106

Stargast: Jochen Schmidt
Gastgeber: Gerhard Henschel und Rayk Wieland

Wer ist Jochen Schmidt? Im Internet gibt es viele Vertreter dieses Namens. Einer ist Osteopath, ein anderer systematischer Theologe, ein dritter Kunst- und Bauschlosser. Der beste Jochen Schmidt von allen aber ist ein anderer, nämlich Schriftsteller und Mitbegründer der heutigen Berliner Lesebühnenszene. Der 1999 den Literaturwettbewerb „Open Mike” gewann und 2004 den „Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor”.

Schmidt hat komische Bücher wie „Meine wichtigsten Körperfunktionen” und „Schmidt liest Proust” geschrieben. Im letzten Jahr veröffentlichte er eine Serie bizarrer Kurzgeschichten von A bis Z, die jeweils sieben Wörter des gleichen Anfangsbuchstabens enthielt. Sie ist unter dem Titel „Dudenbrooks” als Buch erschienen.

Was immer Schmidt tut – zur Zeit erscheint in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” seine gezeichnete Serie über griechische „Schmythologie” –, Leser und Presse geraten in Verzückung. Er wird gepriesen als „radikal subjektiv” (Der Spiegel), als „niedrigstapelnd” (Frankfurter Rundschau), als „recht zärtlich” (Die Zeit), als „wunderbar kurzweilig” (Süddeutsche Zeitung), als „besonders interessant” (Tip) sowie als „teils tief, teils pfiffig” (Neue Zürcher Zeitung).

Wie er wirklich ist, erfährt, wer am 1. März in den „Toten Salon” ins Hamburger Literaturhaus kommt. Dort wird Jochen Schmidt auftreten, flankiert von den Gastgebern Gerhard Henschel und Rayk Wieland.

Karten ab 20. Februar in der Buchhandlung Samtleben und allen bekannten Vorverkaufsstellen


Eintritt: 8,-/6,-/4,-
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Ort: Literaturhaus - Schwanenwik 38 - 22087 Hamburg

 
  • Jochen Schmidt Jochen SchmidtFoto: Tim Jockel
  • Gerhard Henschel Gerhard HenschelFoto: Gunter Glücklich
  • Rayk Wieland Rayk WielandFoto: Verlag Antje Kunstmann
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