Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vertritt die kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Buchhandlungen und Verlage in Deutschland. Es gibt ihn seit 1825, und damit ist er der älteste deutsche Wirtschaftsverband. Außerdem ist er der einzige, in dem alle Produktions- und Handelsstufen vereint sind und mit einer Stimme sprechen (Verlage, Großhandel, Einzelhandel). Die bekanntesten Auftritte des Börsenvereins sind die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und des Deutschen Buchpreises, die Frankfurter und die Leipziger Buchmesse sowie der Vorlesewettbewerb, in dem Jahr für Jahr aus 700.000 zwölfjährigen Mädchen und Jungen die besten Vorleser ausgewählt werden. Der Name Börsenverein hat nichts mit Aktivität am Kapitalmarkt zu tun, sondern geht auf die Zeit der Kleinstaaten mit ihren vielen verschiedenen Währungen zurück. Einmal im Jahr trafen sich in Leipzig die Buchhändler auf der Leipziger Börse, um ihre Konten gegeneinander aufzurechnen und auszugleichen.
Die Region Norddeutschland des Börsenvereins ist für die Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zuständig.

