04.01.2010
„hamburger begegnung“
Literaturhaus veranstaltet literarische Tagung vom 27. bis 29. April 2010 – mit über 30 Autoren und Literaturkritikern
Die zunehmende Beschleunigung des Buchmarkts ist ein häufig beklagtes Phänomen. Doch was nützt die Klage, wenn man sich nicht auf die Suche nach Gegenstrategien begibt? Die erste „Hamburger Begegnung“ will dies ermöglichen und einmal jährlich ca. 30 deutschsprachige Autoren und Kritiker aller Generationen für zweieinhalb Tage zusammenbringen. In Kurzreferaten und Gesprächen über ein vorab formuliertes Thema sollen die virulenten Fragestellungen der Gegenwartsliteratur ohne Zeit- und Vermarktungsdruck erörtert werden. Öffentliche Lesungen und ein Gastvortrag werden das Treffen begleiten.
Vom 27. bis 29. April 2010 wird im Literaturhaus Hamburg die erste dieser „Begegnungen“ stattfinden, organisiert von der Autorin Sibylle Lewitscharoff, der Kritikerin Meike Feßmann und dem Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz. Die nicht-öffentlichen Debatten werden sich mit dem Thema „Eins nach dem anderen oder alles zugleich – Wer erzählt wie?“ befassen. Am 28. April, 20 Uhr, wird sich ein öffentlicher Abendvortrag von Thomas Steinfeld mit dem Thema befassen. Am 29. April, 20 Uhr, werden drei der eingeladenen Autorinnen und Autoren in einer öffentlichen Veranstaltung aus ihren Texten lesen.
Die Einladung angenommen haben bislang die Schriftsteller Thomas Hettche, Wilhelm Genazino, Ulrich Peltzer, Hans Pleschinski, Nico Bleutge, Annette Pehnt, Katja Lange-Müller, Michel Mettler, Alois Hotschnig, Karl-Heinz Ott, Angela Krauß, Robert Menasse, Julia Schoch und Peter Weber sowie die Literaturkritiker Tilman Krause, Iris Radisch, Lothar Müller, Roman Bucheli, Ijoma Mangold, Ursula März, Elmar Krekeler, Hubert Winkels, Gregor Dotzauer, Ina Hartwig, Julia Schröder, Christoph Bartmann, Sigrid Löffler, Klaus Zeyringer, Helmut Böttiger, Andreas Isenschmid, Kristina Maidt-Zinke und Richard Kämmerlings.
Die „Hamburger Begegnung“ wird ermöglicht durch Unterstützung der Kunst- und Literaturstiftung Petra und K.-H. Zillmer, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.